Gabriele von Arnim: Krankheit, Pflege und ihr Leben heute

Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 8 Minuten

Wer nach einer Krankheit von Gabriele von Arnim sucht, landet fast immer bei einer fremden Krankengeschichte. Über eine schwere eigene Erkrankung der Autorin ist öffentlich nichts bekannt. Berühmt wurde sie durch ihr Buch über die zehn Jahre, in denen sie ihren Mann Martin Schulze nach zwei Schlaganfällen pflegte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gabriele von Arnim wurde am 22. November 1946 in Hamburg geboren.
  • Eine schwere eigene Erkrankung hat sie nie öffentlich gemacht.
  • Ihr zweiter Mann Martin Schulze erlitt 2004 zwei Schlaganfälle und starb 2014.
  • Eine Kinderkrankheit behindert sie leicht. Mehrere Hüftoperationen folgten.

Gabriele von Arnim und die Krankheit: der Stand im Jahr 2026

Die Suchanfrage führt in die Irre. Gabriele von Arnim hat kein schweres Leiden bekannt gemacht. Sie arbeitet weiter als Autorin und Moderatorin.

Im April 2026 erschien ihr Buch „Abschied leben“ bei Rowohlt. Das Hörbuch dazu las sie selbst ein. Sie gibt Interviews, sitzt auf Bühnen und spricht über Alter und Endlichkeit.

Das Interesse an ihrer Gesundheit hat einen klaren Grund. Von Arnim schreibt seit Jahren über Krankheit, Pflege und Tod. Suchmaschinen verknüpfen ihren Namen deshalb mit dem Wort Krankheit. Gemeint ist meist das Thema ihrer Bücher.

Kurzantwort: Gabriele von Arnim ist nach öffentlich belegten Angaben nicht schwer erkrankt. Die Krankheit in ihren Büchern ist die ihres verstorbenen Mannes Martin Schulze.

Die Krankheit von Martin Schulze: zwei Schlaganfälle

Martin Schulze wurde 1937 geboren. Er arbeitete als Fernsehjournalist und war Chefredakteur der ARD. Mit von Arnim war er rund 30 Jahre verheiratet.

Im Jahr 2004 traf ihn ein doppelter Schlag. Zwei Schlaganfälle folgten kurz hintereinander. Er war damals 66 Jahre alt.

Die Folgen waren schwer. Schulze saß im Rollstuhl. Gehen ging nicht mehr. Lesen und Schreiben verlor er ebenso. Sprechen gelang nur noch undeutlich. Selbst das Schlucken musste er mühsam neu lernen. Sein Verstand blieb dabei wach.

Später kamen weitere Erkrankungen dazu. Von Arnim nennt im Interview mit der „taz“ eine Thrombose, eine Embolie und Vorhofflimmern. Martin Schulze starb 2014 im Alter von 76 Jahren.

Zehn Jahre Pflege in der eigenen Wohnung

Von Arnim entschied sich gegen ein Heim. Ihr Mann blieb zu Hause. Pflegekräfte unterstützten sie dabei. Das Geld dafür war vorhanden.

Zehn Jahre dauerte dieser Zustand. Von Arnim beschreibt die Zeit als eng, angstbesetzt und erschöpfend. Sie wollte die Ehe kurz vor dem ersten Schlaganfall beenden. Nach dem Anfall blieb sie.

Diese Ehrlichkeit machte ihre Texte bekannt. Im Gespräch mit der „taz“ sagte sie, ohne die Beschreibung der Nacktheit hätte sie „Zuckerbäckerwerk“ geliefert. Genau das wollte sie vermeiden.

Gabriele von Arnims eigene Gesundheit: Kinderkrankheit und Hüften

Ein Detail zu ihrer eigenen Gesundheit hat von Arnim selbst öffentlich gemacht. Eine Kinderkrankheit hat sie leicht behindert. Bestimmte Bewegungen kann sie seitdem nicht ausführen.

Mehrere Hüftoperationen folgten im Lauf ihres Lebens. Im Wasser fühlt sie sich deutlich leichter als beim Gehen. Diese Angaben stammen aus ihrem Interview mit dem Magazin „chrismon“.

Weitere Diagnosen hat sie nie genannt. Alles darüber hinaus wäre Spekulation. Fragen nach der Gesundheit bekannter Medienleute stellen Nutzer regelmäßig, etwa bei der ZDF-Journalistin Anne Gellinek oder beim Sportmoderator Alexander Bommes.

Kurzantwort: Belegt ist eine leichte Behinderung nach einer Kinderkrankheit sowie mehrere Hüftoperationen. Eine akute oder lebensbedrohliche Erkrankung ist nicht bekannt.

„Das Leben ist ein vorübergehender Zustand“: das Buch über die Krankheit

Im März 2021 erschien der Text bei Rowohlt. Von Arnim erzählt darin die zehn Pflegejahre. Sie schreibt über Wut, Scham, Zärtlichkeit und Erschöpfung.

Das Buch wurde ein Erfolg. Es stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auf der SWR-Bestenliste erreichte es Platz fünf.

Kritiker lobten den nüchternen Ton. Von Arnim verklärt die Pflege nicht. Sie berichtet auch von Momenten, in denen sie ihren Mann nicht ertrug. Genau darin liegt die Wirkung des Textes.

„Der Trost der Schönheit“ und „Abschied leben“

2023 folgte „Der Trost der Schönheit“. Darin geht es um das, was nach dem Verlust bleibt. Auch dieser Titel wurde ein SPIEGEL-Bestseller.

Am 17. April 2026 erschien „Abschied leben“ mit dem Untertitel „Tagebuch eines Zeitgefühls“. Das Buch umfasst 272 Seiten. Von Arnim notiert darin ein Jahr lang große und kleine Abschiede.

Der erste Satz lautet: „Manchmal übe ich sterben.“ Im Verlagsgespräch erklärt sie diese Haltung. Sie beschreibt Neugier auf den Tod statt Angst davor. Vor allem wolle sie wissen, ob sie sich am Ende fürchten werde.

Alter und Heiterkeit passen für sie zusammen. Wer die Grenze kennt, genießt drängender. Jeder neue Frühling gilt ihr als Geschenk.

Auch dieser Titel landete in der SPIEGEL-Bestsellerliste. Er stieg dort auf Platz neun ein. Die Kritik reagierte freundlich. Die „Welt am Sonntag“ nannte das Buch eine Trostlektüre für jeden Tag. Der „Tages-Anzeiger“ lobte den Humor darin.

Wer ist Gabriele von Arnim? Karriere in Kürze

Geboren wurde sie 1946 in Hamburg als Gabriele Münchmeyer. Sie studierte Soziologie und Politikwissenschaft in Hamburg und Frankfurt am Main. 1972 promovierte sie in Hamburg.

Von 1973 bis 1983 lebte sie als freie Journalistin in New York. Danach schrieb sie für „Die Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“. Für den BR und den WDR arbeitete sie ebenfalls.

Sie moderierte für ARTE und für den SWR die Sendung „Wortwechsel“. Im Schweizer Fernsehen saß sie im „Literaturclub“. 1994 gründete sie die Initiative Memento für die KZ-Gedenkstätte Dachau. Heute lebt sie in Berlin und hat eine Tochter.

Politisch mischte sie sich früh ein. 1992 initiierte sie den Münchner Aufruf gegen Rechtsextremismus. Von 1999 bis 2003 gab sie das Jahrbuch Menschenrechte mit heraus. Sie gehört dem deutschen PEN-Zentrum an.

Ihre erste Ehe schloss sie mit Bernd von Arnim-Mellenau. Er wurde 1939 geboren und starb 2009. Aus dieser Verbindung stammt ihre Tochter Leonie. Den Nachnamen behielt von Arnim nach der Trennung.

Warum das Thema Krankheit ihr Werk prägt

Von Arnim hat aus einer privaten Erfahrung öffentliche Literatur gemacht. Pflegende Angehörige finden in ihren Büchern ihre eigene Lage wieder. Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland pflegen jemanden zu Hause.

Ihre Texte geben diesem Alltag Sprache. Sie beschönigen nichts. Sie verurteilen aber auch niemanden, der an der Aufgabe scheitert.

Deshalb bleibt ihr Name mit dem Wort Krankheit verbunden. Gemeint ist die Krankheit des anderen. Ähnlich funktioniert das Suchverhalten bei Fernsehgesichtern wie Andrea Kiewel.

Fazit

Gabriele von Arnim ist nach allen öffentlich belegten Angaben nicht schwer erkrankt. Sie veröffentlicht, moderiert und gibt Interviews. Belegt sind eine leichte Behinderung nach einer Kinderkrankheit und mehrere Hüftoperationen. Die Krankheit, die ihren Namen bekannt gemacht hat, war die ihres Mannes Martin Schulze. Er lebte nach zwei Schlaganfällen zehn Jahre lang pflegebedürftig und starb 2014. Aus dieser Zeit entstanden drei Bücher, die das Thema Pflege in Deutschland sichtbar gemacht haben.

FAQ – Häufige Fragen

Ist Gabriele von Arnim krank?

Eine schwere Erkrankung ist öffentlich nicht bekannt. Sie arbeitet 2026 weiter als Autorin und Moderatorin.

Welche Krankheit meint die Suche nach Gabriele von Arnim?

Gemeint ist meist die Erkrankung ihres Mannes Martin Schulze. Er erlitt 2004 zwei Schlaganfälle.

Hat Gabriele von Arnim eine Behinderung?

Ja. Eine Kinderkrankheit behindert sie leicht. Mehrere Hüftoperationen sind belegt.

Wer war Martin Schulze?

Der 1937 geborene Fernsehjournalist war Chefredakteur der ARD. Mit von Arnim war er rund 30 Jahre verheiratet.

Wann ist Martin Schulze gestorben?

Er starb 2014 im Alter von 76 Jahren. Zuvor war er zehn Jahre lang pflegebedürftig.

Wie alt ist Gabriele von Arnim?

Sie wurde am 22. November 1946 in Hamburg geboren. Im Herbst 2026 wird sie 80 Jahre alt.

Wovon handelt „Das Leben ist ein vorübergehender Zustand“?

Das Buch von 2021 schildert die zehn Jahre Pflege ihres Mannes. Es wurde ein SPIEGEL-Bestseller.

Was steht in „Abschied leben“?

Das Tagebuch erschien am 17. April 2026. Von Arnim notiert darin ein Jahr lang Abschiede aller Art.

Wo lebt Gabriele von Arnim heute?

Sie lebt in Berlin. Zuvor wohnte sie in New York, München und Bonn.

Hat Gabriele von Arnim Kinder?

Ja, sie hat eine Tochter namens Leonie. Diese stammt aus ihrer ersten Ehe.

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Quellen

Geschrieben von Clara, Redaktion promiradar.de – sie recherchiert Gesundheits- und Lebensgeschichten bekannter Persönlichkeiten und trennt dabei belegte Fakten von Gerüchten.

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