Stefan Raab heute: Was er 2026 bei RTL wirklich macht

Kurzantwort: Stefan Raab arbeitet seit 2024 wieder vor der Kamera, und zwar bei RTL. Er moderiert seit dem 15. September 2025 „Die Stefan Raab Show“, die am 17. September 2026 in ihre zweite Staffel startet — donnerstags um 23:15 Uhr im Fernsehen, dazu eine weitere Ausgabe pro Woche bei RTL+. Seit dem 14. März 2026 führt er außerdem gemeinsam mit Barbara Schöneberger durch das Showformat „Wer weiß wie wann was war?“.

Neun Jahre lang war Stefan Raab im Fernsehen nicht zu sehen. Am 16. Dezember 2015 lief die letzte Ausgabe von „TV total“, danach arbeitete er ausschließlich als Produzent im Hintergrund. Wer heute nach ihm sucht, sucht meistens nach dem, was seit dem Comeback passiert ist.

Die Antwort darauf lässt sich belegen, weil sie in Sendeplänen, Senderankündigungen und Fachmedien dokumentiert ist. Dieser Artikel fasst zusammen, was Raab aktuell tut, wie es dazu kam und wo die Kritik ansetzt.

Was er aktuell im Fernsehen macht

Raabs Hauptformat ist „Die Stefan Raab Show“. Sie startete am 15. September 2025 und lief zunächst wöchentlich am Hauptabend. Nach schwachen Quoten verlegte RTL sie Anfang 2026 ins Spätprogramm.

Seit dem Umzug in die Late Night läuft die Sendung donnerstags um 23:15 Uhr, dazu erscheint eine zusätzliche Ausgabe pro Woche exklusiv bei RTL+. Nach einer Sommerpause von rund vier Monaten beginnt am 17. September 2026 die zweite Staffel.

Daneben moderiert Raab seit dem 14. März 2026 mit Barbara Schöneberger die Samstagabendshow „Wer weiß wie wann was war?“. Ende August 2026 wurde dieses Format in der Kategorie „Beste Show Unterhaltung“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Wie das Comeback zustande kam

Im April 2024 kündigte Raab an, erneut gegen Regina Halmich in den Boxring zu steigen. Gegen die frühere Weltmeisterin war er zu „TV total“-Zeiten bereits zweimal angetreten. Der dritte Kampf lief im September 2024 bei RTL.

Danach unterschrieb er einen Exklusivvertrag beim Kölner Sender. Von September 2024 bis Juni 2025 präsentierte er „Du gewinnst hier nicht die Million“, das zunächst bei RTL+ und später im Hauptprogramm lief. Zuvor hatte er Anfang 2024 mit Daniel Rosemann die Produktionsfirma Raab Entertainment gegründet.

Was er neben der Show produziert

2025 kehrte Raab zum Eurovision Song Contest zurück, an dem er zwischen 1998 und 2012 als Komponist und Produzent beteiligt war. Er veranstaltete die vierteilige Castingshow „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?“ und saß dort als leitender Juror unter anderem neben Yvonne Catterfeld, Max Mutzke und Elton. Die Vorentscheidung gewann das Duo Abor & Tynna.

Dazu kommen zahlreiche Auftritte als Kandidat und Gastgeber in RTL-Formaten, etwa „Stefan & Bully gegen irgendson Schnulli“, „Die Unzerquizbaren“ und „Raabs Pokernacht“. 2025 erhielt er einen Romy-Sonderpreis.

Warum die Rückkehr umstritten ist

Die Quoten blieben hinter den Erwartungen zurück. Der Branchendienst Quotenmeter schrieb im Dezember 2025, Raab beschädige mit seinen RTL-Shows sein eigenes Vermächtnis, und nannte als Begründung die Einschaltzahlen und eine aus seiner Sicht stehengebliebene Machart.

Hinzu kamen einzelne Ausgaben, über die breit berichtet wurde: ein Auftritt eines Bühnenakrobaten zur Hauptsendezeit, ein Witz über Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der ersten Folge im September 2025 und im Januar 2026 Antisemitismus-Vorwürfe mehrerer Medien wegen eines Einspielers über den Sänger Gil Ofarim.

Was über sein Privatleben belegt ist

Hier ist die Quellenlage dünn, und das ist Absicht. Raab schirmt sein Privatleben konsequent ab. Belegt ist, dass er 1966 in Köln geboren wurde, dort im Stadtteil Sülz mit einer Schwester aufwuchs, wo die Eltern eine Metzgerei betrieben, und dass er 1986 am Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg Abitur machte.

Er lebt in Köln-Hahnwald und hat mit seiner Lebensgefährtin zwei Töchter, geboren 2004 und 2006. Namen, Fotos oder Details zu den Kindern hat er nie veröffentlicht. Angaben, die darüber hinausgehen, stammen aus Portalen ohne Quellenangabe und lassen sich nicht überprüfen.

Einordnung

Wer wissen will, was Stefan Raab heute macht, bekommt eine klare Antwort: Er ist bei RTL unter Vertrag, moderiert eine Late-Night-Show und eine Samstagabendshow und produziert weiter. Ob dieses zweite Kapitel als Erfolg gilt, ist offen — die Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis und die Quotenkritik stehen nebeneinander. Was sich zu seiner Familie und seiner Gesundheit im Netz findet, gehört nicht dazu: Dafür gibt es keine belastbare Quelle.

Woher die kursierenden Angaben stammen

Zu Raab existiert eine ganze Gattung von Seiten, die zu bekannten Namen automatisch Datenblätter erzeugen: Vermögen, Ehefrau, Wohnort, Gesundheit. Sie füllen jedes Feld, auch wenn es dafür keine Grundlage gibt.

Ein einfacher Test hilft: Steht unter der Angabe eine Quelle, die man anklicken kann? Nennt die Seite ein Impressum? Und stimmt die Zahl mit dem überein, was ein zweites solches Portal schreibt? Bei Raabs angeblichem Vermögen fällt schon der dritte Test durch — die Werte liegen um Millionenbeträge auseinander.

Häufige Fragen

Was macht Stefan Raab heute?

Er moderiert bei RTL. „Die Stefan Raab Show“ startet am 17. September 2026 in die zweite Staffel, dazu läuft seit März 2026 „Wer weiß wie wann was war?“ mit Barbara Schöneberger.

Wann läuft „Die Stefan Raab Show“?

Donnerstags um 23:15 Uhr bei RTL. Eine zusätzliche Ausgabe pro Woche erscheint exklusiv beim Streamingdienst RTL+.

Warum wurde die Show ins Spätprogramm verschoben?

Wegen enttäuschender Einschaltquoten am Hauptabend. RTL machte Anfang 2026 eine Late-Night-Show daraus.

Wie alt ist Stefan Raab?

Er wurde am 20. Oktober 1966 in Köln geboren und wird 2026 sechzig Jahre alt.

Ist Stefan Raab verheiratet?

Belegt ist, dass er mit seiner Lebensgefährtin und zwei 2004 und 2006 geborenen Töchtern in Köln-Hahnwald lebt. Zu einer Eheschließung gibt es keine öffentlich belegte Angabe.

Wann hörte er mit „TV total“ auf?

Die letzte von ihm moderierte Ausgabe lief am 16. Dezember 2015. Von 2021 bis 2023 produzierte er die Neuauflage mit Sebastian Pufpaff.

Was hat er mit dem ESC 2025 zu tun?

Er veranstaltete die Vorentscheidung „Chefsache ESC 2025“ und war dort leitender Juror. Gewonnen hat das Duo Abor & Tynna.

Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de — sie prüft Meldungen über bekannte Personen auf ihre Quellenlage und ordnet unbelegte Behauptungen ein.


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