Marijke Amado Krankheit: Was über die Gesundheit der Moderatorin bekannt ist

Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 7 Minuten

Zur Suchanfrage „Marijke Amado Krankheit“ gibt es keine bestätigte Diagnose. Die Moderatorin hat sich öffentlich nie zu einer eigenen schweren Erkrankung geäußert. Belegt sind dagegen Krankheitsfälle in ihrer Familie, ein schwerer Unfall ihres damaligen Verlobten und ein Klinikaufenthalt nach häuslicher Gewalt in den frühen 1990er Jahren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine eigene Erkrankung von Marijke Amado ist öffentlich nicht bestätigt.
  • Am 1. Februar 2026 wurde die gebürtige Niederländerin 72 Jahre alt.
  • 2009 starb ihre Mutter mit 85 Jahren an Herzversagen, ihre Schwester erkrankte an Brustkrebs.
  • Amado arbeitet weiter im Fernsehen, auf der Bühne und für ihre Wasser-Stiftung.

Ist bei Marijke Amado eine Krankheit bestätigt?

Nein. Weder Amado selbst noch ihr Management haben je eine Erkrankung öffentlich gemacht. In Interviews spricht die Moderatorin offen über Rückschläge, Trauer und Gewalt. Über eine eigene Diagnose sagt sie nichts. Auch die deutschsprachige Wikipedia führt keinen einzigen Gesundheitsvorfall auf.

Seriöse Medien wie t-online berichten regelmäßig über ihr Leben. Krankheitsmeldungen tauchen dort nicht auf. Wer im Netz auf Schlagzeilen zu einer angeblichen schweren Erkrankung stößt, landet fast immer auf automatisch erzeugten Seiten ohne Quelle. Solche Texte übernehmen wir nicht.

Kurzantwort: Es gibt keine bestätigte Krankheit von Marijke Amado. Öffentlich belegt sind schwere Krankheitsfälle in ihrer Familie, nicht bei ihr selbst.

Warum so viele Menschen nach der Gesundheit von Marijke Amado suchen

Amado gehört zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Privatfernsehens der 1990er Jahre. Zwischen 1990 und 1998 moderierte sie bei RTL die „Mini Playback Show“. Millionen Kinder wuchsen mit ihr auf. Wenn ein solches Gesicht seltener im Programm auftaucht, entstehen Gerüchte.

Dazu kommt ihr Alter. Amado ist über 70. Bei Fernsehleuten dieser Generation suchen viele Menschen automatisch nach Krankheitsmeldungen. Dasselbe Muster zeigt sich bei anderen bekannten Namen, etwa in unserem Beitrag zu Jürgen von der Lippe. Auch dort steht am Ende oft eine unspektakuläre Antwort.

Ein dritter Grund liegt in ihrer Biografie. Amado hat mehrfach über harte Jahre gesprochen. Wer diese Interviews nur in Auszügen liest, verwechselt schnell Trauer, Gewalt und Krankheit.

Das Jahr 2009: Krankheit und Tod in der Familie

Über kaum ein Jahr hat Amado so offen gesprochen wie über 2009. In einem Interview mit der Zeitschrift „Das Neue“ schilderte sie eine Kette von Schicksalsschlägen. Ihre Mutter starb plötzlich im Alter von 85 Jahren an Herzversagen. Fast zeitgleich erkrankte ihre Schwester schwer an Brustkrebs.

Amado begleitete ihre Schwester wöchentlich zur Behandlung in eine Amsterdamer Klinik. Im selben Jahr verunglückte ihr Sohn zweimal. Bei einem der Unfälle hätte er beinahe sein Augenlicht verloren. Zusätzlich brachen Einbrecher in ihr Haus ein und zerstörten viele Erinnerungsstücke.

Ihr Fazit fiel trotzdem kämpferisch aus. Sie bezeichnete sich als positiven Menschen und als Kämpferin. Ihr Motto lautete damals: „Was dich nicht umbringt, macht dich stark!“

Der schwere Unfall ihres Verlobten

Ein weiterer Vorfall prägt ihre Erzählung bis heute. Kurz nach einem Heiratsantrag verunglückte ihr damaliger Partner auf dem Uetliberg bei Zürich. Er versuchte einen Kopfsprung über ein Fußballtor. Das Tor war nicht verankert und fiel ihm mit voller Wucht ins Gesicht.

Der Mann wurde wochenlang im Universitätsspital Zürich behandelt. Mehrere plastische Operationen waren nötig. Amado beschreibt den Moment als Zäsur, die ihr Leben von einer Sekunde auf die andere veränderte. Dieser Unfall betrifft ihren Partner, nicht ihre eigene Gesundheit.

Häusliche Gewalt und ein Klinikaufenthalt

Amado hat zweimal häusliche Gewalt erlebt. Der erste Fall ereignete sich Anfang der 1990er Jahre. Die Verletzungen waren so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Rund 15 Jahre später erlebte sie eine zweite Gewaltsituation.

Die Moderatorin spricht darüber inzwischen sehr offen. Sie will damit anderen Betroffenen Mut machen. Dieser Teil ihrer Geschichte erklärt einen Teil der Suchanfragen nach ihrer Gesundheit. Eine Erkrankung war die Ursache nicht.

Der Heiratsschwindler und die finanzielle Krise

Rund zehn Jahre lang war Amado mit Kees van den Herik liiert. 2005 flog auf, dass der Mann ein Betrüger war. Sie verlor Haus und Vermögen. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie 2007 in einem Buch.

Der Fall belastete sie über Jahre. Öffentlich hat sie daraus nie eine Krankengeschichte gemacht. Sie erzählt die Episode als Warnung und als Beleg für ihre Widerstandskraft.

Kurzantwort: Die harten Kapitel im Leben von Marijke Amado betreffen Familie, Gewalt und Betrug. Eine eigene Diagnose gehört nicht dazu.

Wie es Marijke Amado 2026 geht

Am 1. Februar 2026 feierte Amado ihren 72. Geburtstag. Sie steht weiter vor der Kamera. In den vergangenen Jahren war sie in Sat.1 bei „Dein Star, Dein Date“ zu sehen. Im Herbst 2024 moderierte sie in der ARD die Talkrunde „Amado, Belli, Biedermann“ mit.

Auf Instagram folgen ihr Zehntausende Menschen. 2022 erhielt sie für ihre Social-Media-Arbeit den Preis „Die Goldenen Blogger“. Mit ihrer Bühnenshow „Amados Achterbahn“ tourt sie durch Deutschland. Als Präsidentin der Stiftung wfwf setzt sie sich für sauberes Trinkwasser in Entwicklungsländern ein.

Ihren Lebensmittelpunkt hat die Niederländerin seit Jahren im belgischen Lanaken. Sie ist Mutter eines Sohnes. Wie andere Moderatorinnen ihrer Generation hält sie ihr Privatleben weitgehend zurück, ähnlich wie es unser Text zu Mareile Höppner zeigt.

Was Marijke Amado selbst über das Älterwerden sagt

Zu ihrem 70. Geburtstag sprach Amado Anfang 2024 über ihr Alter. Ihre Aussage fiel deutlich aus: „Alt fühle ich mich überhaupt nicht.“ An einen Ruhestand denkt sie nicht. Sie befürchtet, dass ein Rückzug ihr schaden würde.

Sie arbeitet nach eigener Aussage weiter mit voller Kraft. Diese Haltung passt zu ihrem öffentlichen Auftreten. Fotos und Videos der vergangenen Monate zeigen eine aktive Frau mit vollem Terminkalender. Ähnlich klare Worte findet auch Pinar Atalay, wenn es um Spekulationen über ihre Person geht.

Gesichert, unbestätigt, erfunden: die Einordnung

Gesichert ist der Tod ihrer Mutter 2009 und die Brustkrebserkrankung ihrer Schwester. Gesichert sind auch der Unfall des Verlobten, die Gewalterfahrungen und der Betrugsfall. All das hat Amado selbst erzählt oder wurde in großen deutschen Medien dokumentiert.

Unbestätigt bleibt jede Aussage über eine angebliche eigene Erkrankung. Für Berichte über eine schwere Krankheit im Jahr 2019 existiert keine belastbare Quelle. Solche Angaben stammen aus Portalen ohne Redaktion. Wir führen sie deshalb nicht als Fakt.

Fazit

Marijke Amado ist nach allen belegbaren Informationen gesund. Eine eigene Krankheit hat sie nie öffentlich gemacht. Was viele Suchende meinen, sind die schweren Jahre ihrer Familie und ihre Erfahrungen mit Gewalt und Betrug. Diese Geschichten hat sie freiwillig erzählt, um anderen Mut zu machen. Mit 72 Jahren steht sie weiter auf der Bühne, moderiert im Fernsehen und führt ihre Stiftung. Bis eine Meldung von ihr selbst oder ihrem Management kommt, bleibt jede Krankheitsschlagzeile Spekulation.

FAQ – Häufige Fragen

Hat Marijke Amado eine Krankheit?

Öffentlich ist keine Erkrankung von Marijke Amado bestätigt. Sie hat sich nie zu einer eigenen Diagnose geäußert.

Wie alt ist Marijke Amado?

Sie wurde am 1. Februar 1954 geboren. Im Februar 2026 wurde sie 72 Jahre alt.

Wo wurde Marijke Amado geboren?

Ihr Geburtsort ist Tilburg in den Niederlanden. Ihr bürgerlicher Name lautet Maria Henrica Elisabeth Verbraak.

Wo lebt Marijke Amado heute?

Sie lebt im belgischen Lanaken. Für Auftritte reist sie regelmäßig nach Deutschland.

Was ist 2009 im Leben von Marijke Amado passiert?

Ihre Mutter starb mit 85 Jahren an Herzversagen. Ihre Schwester erkrankte an Brustkrebs, ihr Sohn verunglückte zweimal.

Was ist mit dem Verlobten von Marijke Amado passiert?

Er verunglückte bei Zürich, als ein nicht verankertes Fußballtor auf sein Gesicht fiel. Er brauchte mehrere plastische Operationen.

Hat Marijke Amado häusliche Gewalt erlebt?

Ja, nach eigenen Angaben zweimal. Beim ersten Mal Anfang der 1990er Jahre musste sie im Krankenhaus behandelt werden.

Was macht Marijke Amado heute beruflich?

Sie tritt im Fernsehen auf, tourt mit ihrer Bühnenshow „Amados Achterbahn“ und leitet die Stiftung wfwf für sauberes Trinkwasser.

Für welche Sendung ist Marijke Amado bekannt?

Berühmt wurde sie mit der „Mini Playback Show“ bei RTL zwischen 1990 und 1998. Zuvor moderierte sie den „WWF-Club“ in der ARD.

Denkt Marijke Amado an den Ruhestand?

Nein. Anfang 2024 sagte sie, dass sie sich überhaupt nicht alt fühlt und weiter arbeiten will.

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Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de – recherchiert Promi-Themen ausschließlich anhand belegter Quellen.

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