Hella von Sinnen heute: Podcast, TV und Kölner Alltag

Kurzantwort: Hella von Sinnen arbeitet weiter. 2026 startete sie mit „Gestatten, von Sinnen!“ ihren ersten eigenen Podcast, der freitags als Audio- und Videoformat erscheint. Sie gehört seit 2023 wieder zum Rateteam der Comedy-Sendung „Genial daneben“, war 2026 in der RTL-Quizshow „Wer weiß wie wann was war?“ zu sehen und lebt nach wie vor in Köln.

Die Suchanfrage „Hella von Sinnen heute“ gehört zu den Fragen, die Menschen stellen, wenn eine bekannte Person aus der täglichen Fernsehroutine verschwunden ist. Hella von Sinnen moderierte Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger eine der lautesten Shows des deutschen Privatfernsehens. Wer sie damals gesehen hat und heute nicht mehr regelmäßig über sie stolpert, vermutet schnell einen Rückzug.

Diese Vermutung trägt nicht. Die belegbare Faktenlage zeigt eine Entertainerin, die 2026 ein neues Format begonnen hat, in Rateshows auftritt und in einem Musikvideo mitgewirkt hat. Sie arbeitet weniger sichtbar als früher, aber sie arbeitet.

Dieser Text sammelt, was zu ihrer Gegenwart belegt ist — aus dem Wikipedia-Eintrag, aus einer dpa-gestützten Meldung bei t-online und aus überregionalen Tageszeitungen. Angaben, die sich nur auf automatisch erzeugten Steckbrief-Seiten finden, bleiben draußen.

Wer Hella von Sinnen ist

Hella von Sinnen wurde am 2. Februar 1959 in Gummersbach geboren. Ihr Geburtsname lautet Hella Kemper. 1980 gründete sie die Kabarettgruppe „Stinkmäuse“, ihr Durchbruch im Fernsehen kam mit der Show „Alles Nichts Oder?!“, die sie von 1988 bis 1992 bei RTLplus moderierte.

Bekannt ist auch ihre Stimme. 1994 sprach sie die Hyäne Shenzi in der deutschen Fassung von „Der König der Löwen“. Hinzu kommen zahlreiche Hörbuchproduktionen, unter anderem gemeinsam mit Dirk Bach.

Vom Rateteam der Comedy-Sendung „Genial daneben“ gehörte sie von 2003 bis 2011 und von 2017 bis 2021 zur Stammbesetzung. Seit 2023 ist sie dort wieder dabei. Ihr Wohnort ist Köln.

Was Hella von Sinnen 2026 macht

Der auffälligste Punkt ihrer Gegenwart ist der Podcast. „Gestatten, von Sinnen!“ startete 2026 als ihr erstes eigenes Podcastformat. Neue Folgen erscheinen freitags, und zwar als Audio und als Video. Über diese Doppelform sagte sie: „Ich kann also weiterhin meine bunten Jacken tragen und jeder sieht es.“

Zu ihren Gästen gehören Mike Krüger und Evelyn Burdecki. Bemerkenswert an dem Projekt ist ihr eigenes Verhältnis zum Medium. „Ganz ehrlich: Ich höre selbst gar keine Podcasts. Das Thema ist all die Jahre komplett an mir vorbeigegangen“, räumte sie zum Start ein. Sie war 67 Jahre alt, als die erste Folge erschien.

Dazu kommen Fernsehauftritte. 2026 war sie Teilnehmerin der RTL-Quizshow „Wer weiß wie wann was war?“. Im August 2026 wirkte sie im Musikvideo zu „Oh, FC Köln“ von Stefan Raab mit. Bis Juli 2025 moderierte sie außerdem über acht Jahre lang den „ComicTalk“ bei Massengeschmack-TV; das Format lief seit April 2017.

Was zu ihrem Privatleben belegt ist

Hella von Sinnen hat ihre Homosexualität selbst öffentlich gemacht, und zwar früh und politisch. 1992 nahm sie gemeinsam mit Cornelia Scheel an der „Aktion Standesamt“ des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland teil. Aus diesem Engagement entstand das mit der Band Rosenstolz produzierte Lied „Ja, ich will“, in dessen Video beide mitwirkten.

Cornelia Scheel ist die Tochter von Mildred Scheel und Adoptivtochter des früheren Bundespräsidenten Walter Scheel. Sie und Hella von Sinnen waren rund 25 Jahre ein Paar. Am 11. November 2015 machten sie ihre Trennung öffentlich — darüber berichteten unter anderem der Tagesspiegel und die Neue Zürcher Zeitung.

Weitere Angaben zu ihrem heutigen Beziehungsstatus finden sich in keiner belastbaren Quelle. Was auf Klatschseiten dazu steht, ist entweder aus der Meldung von 2015 abgeleitet oder gar nicht belegt.

Woher der Eindruck stammt, sie sei verschwunden

Wer nach „Hella von Sinnen heute“ sucht, bekommt zuerst Steckbrief-Seiten angezeigt. Diese Seiten arbeiten mit einem festen Datengerüst: Geburtsdatum, Größe, Familienstand, eine kurze Karrierezusammenfassung. Aktualisiert wird selten. Wer eine solche Seite 2026 liest, bekommt häufig den Stand von 2018 serviert.

Dazu kommt ein Wahrnehmungseffekt. Von Sinnen war zu ihrer Hochzeit in Formaten unterwegs, die ein Millionenpublikum jede Woche erreichten. Ein wöchentlicher Podcast und gelegentliche Rateshow-Auftritte erzeugen dieses Grundrauschen nicht mehr, obwohl der Arbeitsumfang durchaus vorhanden ist.

Einordnung

Die belegte Antwort auf die Frage nach ihrem Heute ist unspektakulär und prüfbar zugleich: eigenes Podcastformat seit 2026, Rateteam bei „Genial daneben“ seit 2023, Quizshow-Auftritt 2026, Musikvideo im August 2026, Wohnort Köln. Alles davon steht in Quellen mit Impressum oder im belegten Wikipedia-Eintrag.

Alles, was darüber hinausgeht — Gerüchte über Krankheiten, über einen Abschied vom Beruf oder über neue Partnerschaften — findet in diesen Quellen keine Entsprechung. Solche Angaben gehören nicht in einen Text über eine lebende Person, solange sie niemand belegen kann.

Häufige Fragen

Wie alt ist Hella von Sinnen?

Sie wurde am 2. Februar 1959 in Gummersbach geboren und ist damit im Jahr 2026 siebenundsechzig Jahre alt geworden.

Ist Hella von Sinnen noch bei „Genial daneben“?

Ja. Sie gehörte dem Rateteam von 2003 bis 2011 und von 2017 bis 2021 an und ist seit 2023 wieder dabei.

Wie heißt der Podcast von Hella von Sinnen?

Der Podcast heißt „Gestatten, von Sinnen!“. Er startete 2026, erscheint freitags und ist als Audio- und als Videoformat abrufbar.

Wie heißt Hella von Sinnen mit bürgerlichem Namen?

Ihr Geburtsname ist Hella Kemper. „Hella von Sinnen“ ist ihr Künstlername.

Ist Hella von Sinnen noch mit Cornelia Scheel zusammen?

Nein. Die beiden waren rund 25 Jahre ein Paar und gaben ihre Trennung am 11. November 2015 bekannt.

Wo lebt Hella von Sinnen?

Ihr Wohnort ist Köln. Das nennen sowohl der Wikipedia-Eintrag als auch die Kölner Ausgabe von t-online.

Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de — sie prüft Meldungen über bekannte Personen auf ihre Quellenlage und ordnet unbelegte Behauptungen ein.


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