Constantin Schreiber Größe: Dazu gibt es keine Quelle

Kurzantwort: Zur Körpergröße von Constantin Schreiber gibt es keine belegte Angabe. Weder sein Wikipedia-Eintrag noch die Seiten der ARD, für die er von 2017 bis 2025 arbeitete, nennen einen Wert; auch die üblichen Steckbrief-Portale führen dazu meist nichts. Belegt sind dagegen sein Werdegang, seine Zeit als Sprecher der 20-Uhr-„Tagesschau“ und seine Tätigkeit seit 2025.

Constantin Schreiber war viereinhalb Jahre lang eines der Gesichter der 20-Uhr-„Tagesschau“. Wer täglich hinter einem Pult zu sehen ist, wird auch nach Äußerlichkeiten gesucht — die Körpergröße gehört zu den häufigsten dieser Fragen.

Bei ihm führt die Suche allerdings ins Leere, und zwar deutlicher als bei anderen bekannten Moderatoren.

Dieser Text beschreibt, was die Recherche ergeben hat, warum die Angabe fehlt und was über Schreiber tatsächlich belegt ist.

Was die Recherche zur Körpergröße ergeben hat

Geprüft wurden der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag mit seinen Einzelnachweisen, die Seiten von ARD-aktuell und tagesschau.de, Verlagsangaben zu seinen Büchern und die Berichterstattung überregionaler Medien.

In keiner dieser Quellen steht eine Körpergröße. Bemerkenswert ist, dass auch die Steckbrief-Portale, die solche Zahlen sonst für jeden Bekannten führen, bei Schreiber überwiegend keine Angabe machen. Selbst der Bodensatz aus Schätzungen fehlt hier weitgehend.

Der Befund lautet damit eindeutig: Es gibt keine öffentlich dokumentierte Körpergröße von Constantin Schreiber. Wer eine Zahl liest, sollte prüfen, ob die Seite dazu irgendeinen Nachweis anführt — üblicherweise tut sie es nicht.

Warum diese Angabe bei Nachrichtensprechern fehlt

Körpergrößen werden dort erhoben, wo sie beruflich gebraucht werden. Schauspielagenturen führen sie auf Sedcards, weil Besetzungsbüros danach filtern. Sportverbände führen sie als Teil der Kaderdaten.

Für Nachrichtenjournalisten existiert keine solche Stelle. Die ARD veröffentlicht zu ihren Sprecherinnen und Sprechern berufliche Angaben — Stationen, Ressorts, Sendungen —, keine Körpermaße. Es gibt also niemanden, der eine Zahl verantworten würde.

Hinzu kommt, dass Schreiber in der „Tagesschau“ fast ausschließlich sitzend oder hinter einem Pult zu sehen war. Selbst die sonst übliche Grundlage für Schätzungen aus Fernsehbildern fällt damit weg.

Wer Constantin Schreiber ist

Constantin Schreiber wurde am 14. Juni 1979 in Cuxhaven geboren. Er studierte von 1998 bis 2002 Rechtswissenschaften und legte das erste Staatsexamen ab. Danach absolvierte er von 2004 bis 2006 ein journalistisches Volontariat bei der Deutschen Welle.

2006 arbeitete er als Reporter für die libanesische Zeitung Daily Star in Beirut. Von 2007 bis 2009 war er Korrespondent des arabischsprachigen Programms der Deutschen Welle in Dubai. Von 2009 bis 2011 beriet er das Auswärtige Amt in Medienfragen zum Nahen Osten, anschließend moderierte er für den ägyptischen Sender ONTV.

Die Jahre bei ARD und „Tagesschau“

Von 2012 bis 2016 war Schreiber Moderator bei n-tv, wo er Nachrichten und Beiträge zum Nahen Osten präsentierte. Im Januar 2017 wechselte er zu ARD-aktuell und moderierte zunächst Frühausgaben und Wochenendsendungen.

Seine erste 20-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ führte er am 4. Januar 2021; ab diesem Jahr moderierte er die Hauptausgabe im Wechsel, unter anderem mit Julia-Niharika Sen. Am 25. Mai 2025 sprach er die Sendung zum letzten Mal.

Von September 2025 bis Mai 2026 arbeitete er als Global Reporter für „Die Welt“ aus Israel. Seit Mai 2026 konzentriert er sich aus familiären Gründen von Deutschland aus auf Podcast-Formate; seinen Weggang vom Verlag zum Jahresende 2026 hat er angekündigt.

Bücher und öffentliche Debatten

Schreiber hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem zu Islam, Moscheepredigten und Integration; einzelne Titel standen auf den Bestsellerlisten des Spiegel. Er hat zudem belletristisch veröffentlicht. Seine Sachbücher waren Gegenstand öffentlicher Debatten, in denen Methodik und Auswahl der Beispiele kontrovers diskutiert wurden.

Für die Frage nach der Körpergröße ist das insofern relevant, als es zeigt, wie viel über ihn dokumentiert ist — Buchtitel, Erscheinungsjahre, Verlage, Rezensionen. Ausgerechnet die Zentimeterzahl gehört nicht dazu, weil sie schlicht nie erhoben wurde.

Der Grimme-Preis für „Marhaba“

Ein Format aus seiner Zeit bei n-tv ist besonders gut dokumentiert: „Marhaba – Ankommen in Deutschland“. Schreiber erklärte darin auf Arabisch Regeln, Gesetze und Alltagsfragen des Zusammenlebens in Deutschland. Die Reihe entstand zunächst ausschließlich fürs Internet.

Beim 52. Grimme-Preis 2016 wurde „Marhaba“ ausgezeichnet. Die Jury hob hervor, dass Schreiber ohne moralische Überlegenheit und ohne Sozialromantik in klarem Arabisch erkläre, woran sich das Zusammenleben orientiert. Es war das erste ausgezeichnete Format, das zunächst nur online produziert und dort verfügbar gemacht wurde.

Der Unterschied zur Größenfrage ist an diesem Beispiel gut zu sehen. Preisträger, Jahr, Kategorie und Begründung stehen beim Grimme-Institut selbst — eine Stelle, die die Angabe erhoben hat und verantwortet. Für eine Zentimeterzahl existiert keine vergleichbare Instanz.

Einordnung

Zur Größe von Constantin Schreiber gibt es keine belegte Angabe, und anders als bei vielen Prominenten kursiert dazu nicht einmal eine verbreitete Schätzung.

Gut dokumentiert ist dagegen sein beruflicher Weg: Jura, Volontariat, Beirut, Dubai, Auswärtiges Amt, n-tv, ARD-aktuell, viereinhalb Jahre 20-Uhr-„Tagesschau“, danach Israel und Podcasts. Das ist die Auskunft, die sich belegen lässt.

Häufige Fragen

Wie groß ist Constantin Schreiber?

Dazu gibt es keine belegte Angabe. Weder Wikipedia noch die ARD nennen eine Körpergröße.

Wann und wo wurde Constantin Schreiber geboren?

Am 14. Juni 1979 in Cuxhaven. Er studierte Rechtswissenschaften und legte das erste Staatsexamen ab.

Wie lange moderierte er die 20-Uhr-„Tagesschau“?

Seine erste Hauptausgabe führte er am 4. Januar 2021, die letzte am 25. Mai 2025.

Was macht Constantin Schreiber heute?

Nach einer Zeit als Global Reporter für „Die Welt“ aus Israel arbeitet er seit Mai 2026 aus Deutschland an Podcast-Formaten. Seinen Weggang vom Verlag zum Jahresende 2026 hat er angekündigt.

Welche Sprachen spricht er beruflich?

Belegt ist eine langjährige Arbeit im arabischsprachigen Raum, unter anderem als Korrespondent des arabischen Programms der Deutschen Welle und als Moderator beim ägyptischen Sender ONTV.

Hat er Bücher geschrieben?

Ja, mehrere Sachbücher zu Islam und Integration sowie belletristische Titel. Einzelne standen auf den Spiegel-Bestsellerlisten.

Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de — sie prüft Meldungen über bekannte Personen auf ihre Quellenlage und ordnet unbelegte Behauptungen ein.

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