Alexa Maria Surholt Krankheit: Das ist über ihre Diagnose bekannt

Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 7 Minuten

Alexa Maria Surholt lebt mit Hashimoto-Thyreoiditis. Die Schauspielerin machte die chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse im Oktober 2020 öffentlich. Jahre zuvor blieb die Ursache ihrer Beschwerden unerkannt. Eine andere schwere Erkrankung ist bei ihr nicht belegt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Diagnose lautet Hashimoto-Thyreoiditis, eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.
  • Öffentlich gemacht hat Surholt die Erkrankung im Oktober 2020.
  • Zuvor hielten Ärzte ihre Beschwerden für Wechseljahresbeschwerden.
  • Mit dem Medikament L-Thyroxin ging es ihr schon nach zwei Wochen spürbar besser.

Alexa Maria Surholt Krankheit: Diese Diagnose ist belegt

Die Schauspielerin spricht seit Oktober 2020 offen über ihre Erkrankung. Sie hat Hashimoto-Thyreoiditis. Dabei richtet sich das Immunsystem gegen die eigene Schilddrüse. Das Organ arbeitet mit der Zeit immer schwächer.

Erzählt hat sie davon im Magazin „Bunte“. Auch ihr Eintrag bei Wikipedia nennt Oktober 2020 als Zeitpunkt der Veröffentlichung. Weitere Diagnosen hat Surholt nie öffentlich gemacht.

Der Weg dorthin war lang. Über Monate suchte sie nach einer Erklärung für ihre Beschwerden. Mehrere Arztbesuche brachten keine Klarheit.

Für das Publikum kam die Nachricht überraschend. Auf dem Bildschirm wirkte Surholt souverän wie immer. Hinter den Kulissen kämpfte sie mit einem Körper, der nicht mehr mitspielte.

Kurzantwort: Alexa Maria Surholt hat Hashimoto-Thyreoiditis, eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Sie machte die Diagnose im Oktober 2020 öffentlich.

Die Symptome: Erschöpfung, Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme

Ab 2019 veränderte sich ihr Alltag. Morgens fühlte sie sich müde und ausgelaugt. Tagsüber fehlte der Antrieb. Auf der Waage kamen mehrere Kilo dazu.

„Ich hatte Gelenkschmerzen, fühlte mich den ganzen Tag über angestrengt und antriebsarm“, beschrieb die Schauspielerin ihren Zustand. Dazu kamen Kälteempfindlichkeit sowie Probleme mit der Konzentration.

Die Beschwerden kamen schleichend. Erst war es nur die Müdigkeit am Morgen. Später zog sich die Erschöpfung durch den ganzen Tag.

Lange hielt sie die Erschöpfung für eine Folge des Arbeitspensums. Dreharbeiten, Sprecherjobs und Familie füllten ihren Kalender. Eine Erklärung schien damit gefunden.

Für eine Schauspielerin mit vollem Drehplan wiegt das schwer. Surholt steht seit 1998 regelmäßig für „In aller Freundschaft“ vor der Kamera. Die Erschöpfung begleitete sie über Monate durch die Arbeit.

Fehldiagnose Wechseljahre: der lange Weg zur richtigen Antwort

Der erste Befund lautete Wechseljahre. Ihr Alter passte ins Bild. Die Symptome auch. Nur besserte sich nichts.

Beim Blick auf die Hormonwerte fehlte ein entscheidender Wert. Die Schilddrüse geriet zunächst nicht in den Fokus. Erst eine weitere Untersuchung brachte die Antwort.

Da zeigte sich, wie stark die Funktion bereits nachgelassen hatte. Aus einem vagen Verdacht wurde eine klare Diagnose. Auch andere bekannte TV-Gesichter sprechen offen über ihre Gesundheit, etwa Dunja Hayali.

Der Fall zeigt ein bekanntes Muster. Bei Frauen ab Mitte 40 landen viele Beschwerden schnell in der Schublade Wechseljahre. Schilddrüsenwerte geraten dabei leicht aus dem Blick.

Surholt gab sich mit der ersten Erklärung nicht zufrieden. Sie ließ weiter untersuchen. Diese Hartnäckigkeit brachte am Ende die richtige Diagnose.

Behandlung mit L-Thyroxin: die Wende nach zwei Wochen

Nach der Diagnose verschrieb ihr der Arzt L-Thyroxin. Das Präparat ersetzt das fehlende Schilddrüsenhormon. Die Wirkung kam schnell.

„Der Arzt verschrieb mir das Medikament L-Thyroxin – und schon nach zwei Wochen kam die lebensfröhliche Frau, die ich von früher kannte, zurück“, sagte Surholt.

Heilen lässt sich Hashimoto nicht. Betroffene nehmen die Hormone in der Regel dauerhaft ein. Bei guter Einstellung verschwinden die meisten Beschwerden.

Die Dosis richtet sich nach den Blutwerten. Kontrolltermine gehören danach zum Alltag. Wer richtig eingestellt ist, merkt im Alltag wenig von der Erkrankung.

Fast 20 Kilo weniger: was sich nach der Diagnose änderte

Mit der Behandlung kehrte die Energie zurück. Surholt stellte zusätzlich ihre Ernährung um. In der Folge verlor sie rund 20 Kilogramm.

Von Kleidergröße 46 ging es auf Größe 40. Strenge Diäten nennt sie dabei nicht als Grund. Auch exzessiven Sport führt sie nicht an.

Der Zusammenhang liegt in der Schilddrüse. Das Organ steuert den Stoffwechsel. Bei einer Unterfunktion läuft er langsamer.

Die Schauspielerin spricht seither offen über den langen Weg zur Diagnose. Frauen in ihrem Alter rät sie, Beschwerden gründlich abklären zu lassen. Eine erste Einschätzung sollte niemand ungeprüft hinnehmen.

Kurzantwort: Nach der Diagnose nahm Alexa Maria Surholt L-Thyroxin und änderte ihre Ernährung. Sie verlor rund 20 Kilogramm und trägt seither Kleidergröße 40 statt 46.

Was Hashimoto-Thyreoiditis bedeutet

Bei Hashimoto greift das Immunsystem das Gewebe der Schilddrüse an. Die Entzündung verläuft chronisch. Am Ende produziert das Organ zu wenig Hormone.

Typisch sind Müdigkeit, Frieren, Gewichtszunahme sowie gedrückte Stimmung. Die Beschwerden entwickeln sich langsam. Genau das erschwert das Erkennen.

Ärzte messen dafür die Schilddrüsenwerte im Blut. Die Behandlung besteht meist aus Hormontabletten. Der Fall Surholt zeigt, wie schnell die richtige Einstellung wirken kann.

Viele Betroffene berichten von einer ähnlichen Odyssee. Die Symptome passen auf zahlreiche andere Ursachen. Stress, Alter oder Überlastung stehen oft zuerst im Raum.

Krebs-Gerüchte: was über Alexa Maria Surholt nicht belegt ist

Im Netz tauchen regelmäßig Suchanfragen nach schweren Erkrankungen auf. Für eine Krebsdiagnose gibt es bei Surholt keinen seriösen Beleg. Weder die Schauspielerin noch die ARD haben je etwas in dieser Richtung mitgeteilt.

Solche Gerüchte entstehen häufig rund um langjährige Serienfiguren. Eine Drehpause oder ein verändertes Aussehen reicht als Auslöser. Belegt ist bei Surholt allein die Hashimoto-Diagnose.

Ihre sichtbare Gewichtsabnahme dürfte einige Spekulationen befeuert haben. Die Erklärung dafür hat die Schauspielerin selbst geliefert. Sie nennt die Therapie und ihre umgestellte Ernährung als Ursache.

Zu vielen TV-Gesichtern kursieren ähnliche Fragen im Netz, etwa zu Jörg Pilawa oder Laura Wontorra.

Alexa Maria Surholt heute: Karriere mit chronischer Erkrankung

Geboren wurde die Schauspielerin am 28. Januar 1968 in Erlangen. Im September 2026 ist sie 58 Jahre alt. Ihre Ausbildung absolvierte sie von 1991 bis 1994 an der Maria-Körber-Schule in Berlin.

Seit der ersten Folge im Oktober 1998 spielt sie Sarah Marquardt in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“. Von 2012 bis 2017 stand sie für „Heiter bis tödlich: Alles Klara“ vor der Kamera. Beim Deutschlandfunk spricht sie seit 2009 die Meldungen in der Sendereihe „Forschung aktuell“.

2022 moderierte sie beim MDR die Talkshow „Riverboat“. Daneben singt sie Jazz. Für ihre deutschsprachigen Lieder arbeitet sie mit dem Saxofonisten Eberhard Michaely zusammen.

Privat lebt Surholt in Berlin und Hamburg. 2016 heiratete sie ihren langjährigen Partner Jens Leon Tiedemann. Das Paar war zu diesem Zeitpunkt bereits 28 Jahre zusammen. Ihr Sohn Arthur kam 2001 zur Welt.

Über ihre Erkrankung spricht sie heute ohne Scheu. Ihr Anliegen ist klar formuliert. Andere Frauen sollen früher Klarheit über ihre Beschwerden bekommen.

Fazit

Alexa Maria Surholt lebt mit einer chronischen Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis kam spät, nach der falschen Einschätzung als Wechseljahresbeschwerden. Mit L-Thyroxin und einer neuen Ernährung kehrten Energie und Lebensfreude zurück. Weitere Erkrankungen sind bei ihr nicht öffentlich belegt. Die Schauspielerin arbeitet weiter für Fernsehen, Hörfunk und Musik.

FAQ – Häufige Fragen

Welche Krankheit hat Alexa Maria Surholt?

Sie hat Hashimoto-Thyreoiditis, eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.

Wann wurde die Erkrankung öffentlich?

Im Oktober 2020 sprach Surholt erstmals öffentlich über die Diagnose.

Welche Symptome hatte Alexa Maria Surholt?

Sie berichtete von Erschöpfung am Morgen, Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit sowie Konzentrationsproblemen.

Warum blieb die Krankheit lange unerkannt?

Ärzte deuteten die Beschwerden zunächst als Wechseljahre. Der entscheidende Schilddrüsenwert wurde erst später geprüft.

Wie wird Hashimoto-Thyreoiditis behandelt?

In der Regel mit Schilddrüsenhormonen in Tablettenform. Surholt bekam L-Thyroxin verschrieben.

Wie viel hat Alexa Maria Surholt abgenommen?

Rund 20 Kilogramm. Sie ging dabei von Kleidergröße 46 auf Größe 40.

Hat Alexa Maria Surholt Krebs?

Dafür gibt es keinen Beleg. Öffentlich bestätigt ist allein die Hashimoto-Diagnose.

Wie alt ist Alexa Maria Surholt?

Sie wurde am 28. Januar 1968 geboren. Im September 2026 ist sie 58 Jahre alt.

Spielt sie noch bei „In aller Freundschaft“ mit?

Ja. Surholt gehört seit der ersten Folge 1998 als Sarah Marquardt zum Ensemble der ARD-Serie.

Ist Alexa Maria Surholt verheiratet?

Ja. Seit 2016 ist sie mit Jens Leon Tiedemann verheiratet. Ihr Sohn Arthur kam 2001 zur Welt.

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Quellen

Geschrieben von Clara, Redaktion promiradar.de – sie recherchiert Gesundheits- und Karrierethemen deutscher Fernsehgesichter.

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