Anja Kohl

Anja Kohl Krankheit: Was über die Gesundheit der ARD-Börsenexpertin bekannt ist

Aktualisiert am 17.10.2026 · Lesezeit 4 Min.

Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 7 Minuten

Anja Kohl
Foto: Superbass · CC BY-SA 4.0 · via Wikimedia Commons

Für eine Krankheit von Anja Kohl gibt es keinen öffentlichen Beleg. Weder die Börsenexpertin selbst noch der Hessische Rundfunk als ihr Arbeitgeber haben je eine Diagnose bestätigt. Kohl arbeitet seit über zwei Jahrzehnten für die ARD und stand auch 2026 regelmäßig vor der Kamera.

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine bestätigte Erkrankung von Anja Kohl, weder durch sie noch durch die ARD.
  • Kohl berichtet seit September 2001 für die ARD und prägt „Wirtschaft vor acht“.

Anja Kohl und die Krankheit: Was wirklich belegt ist

Die Faktenlage bleibt schmal. Kohl hat sich öffentlich nie zu einer Erkrankung geäußert. Auch der Hessische Rundfunk hat nie etwas dergleichen mitgeteilt.

Der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag listet Geburtsdatum, Ausbildung, Stationen und Ehrenämter auf. Eine Krankheit taucht dort nicht auf. Kein etabliertes deutsches Medium hat je über eine Diagnose berichtet. Damit endet die belastbare Informationslage. Alles Weitere im Netz beruht auf Vermutungen.

Kurzantwort: Anja Kohl hat keine bekannte Krankheit. Es existiert keine Aussage von ihr, der ARD oder dem Hessischen Rundfunk über eine Diagnose.

Anja Kohl im September 2026: Weiter im Programm

Die aktuelle Bilanz spricht für sich. Am 3. März 2026 saß Kohl bei „maischberger“ im Ersten. Der Sender führte sie dort als ARD-Wirtschaftsexpertin und ließ sie die Runde kommentieren. Neben ihr diskutierten Sahra Wagenknecht und Bijan Djir-Sarai über die Lage im Nahen Osten.

Auch im Bayerischen Rundfunk ist sie fest eingeplant. Seit Oktober 2023 gehört sie zur Stammbesetzung des „Sonntags-Stammtischs“. Dazu kommt ihre tägliche Arbeit in der Börsenredaktion des Hessischen Rundfunks. Ein solches Pensum lässt sich mit einer schweren Krankheit schwer vereinbaren.

Kurzantwort: Anja Kohl arbeitet 2026 weiter als ARD-Wirtschaftsexpertin. Im März 2026 trat sie bei „maischberger“ auf, monatlich sitzt sie beim BR am Stammtisch.

Der Identitätsdiebstahl: Ihr echtes öffentliches Problem

Ein Thema hat Kohl tatsächlich schwer belastet. Seit Frühjahr 2025 werben Dutzende gefälschte Profile auf Facebook und Instagram mit ihrem Gesicht. Sie versprechen kostenlose Börsenberatung und locken in dubiose Anlagegruppen. Keines dieser Konten gehört ihr.

Ende Februar 2025 entdeckte sie den ersten Beitrag dieser Art. Sie schaltete die Kriminalpolizei ein und erstattete Strafanzeige. Zusätzlich beauftragte sie einen Anwalt. Gegenüber der hessenschau nannte sie den Vorgang „ein Diebstahl meiner Identität“. Im Gespräch mit DWDL sagte sie: „Ich fühle mich missbraucht.“

Ihre Klarstellung fiel deutlich aus. Im dpa-Faktencheck erklärte Kohl: „Ich selbst nutze überhaupt keine Plattform des Meta-Konzerns: kein Facebook, kein Instagram, kein WhatsApp, weder beruflich noch privat!“ Die ARD ergänzte, dass ihre Finanzredaktion grundsätzlich keine Anlagetipps gibt.

Karriere ohne Krankheitspause: Über 20 Jahre ARD

Anja Kohl kam am 27. Juli 1970 in Aschaffenburg zur Welt. Im September 2026 ist sie 56 Jahre alt. Nach dem Abitur 1990 am Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld studierte sie Germanistik, Medienwissenschaft und Politikwissenschaft. Ihre Stationen führten sie nach Bamberg, Mainz und Baltimore.

Vor der ARD arbeitete sie für Bloomberg TV, n-tv und das ZDF-Magazin WISO. Seit September 2001 berichtet sie für die ARD. Ihre Beiträge liefen in der Tagesschau, im Morgenmagazin und im Mittagsmagazin. Heute prägt sie „Wirtschaft vor acht“ und meldet sich in den Tagesthemen aus Frankfurt.

Diese Laufbahn läuft seit mehr als zwei Jahrzehnten ohne dokumentierte Unterbrechung. Ihr Stil wurde sogar zur Vorlage für Comedy. Martina Hill parodierte Kohls Börsensprache in „Switch Reloaded“. Eine solche Bekanntheit erreicht niemand, der lange vom Bildschirm verschwindet.

Privatleben: Warum so wenig nach außen dringt

Kohl trennt Beruf und Privates konsequent. Über Partnerschaft oder Familie liegen keine gesicherten Angaben vor. Interviews führt sie fast ausschließlich zu Wirtschaftsthemen. Soziale Netzwerke meidet sie nach eigener Aussage vollständig.

Ihr gesellschaftliches Engagement ist dagegen belegt. Seit Januar 2010 gehört sie dem Aufsichtsrat von World Vision Deutschland an. Diese Zurückhaltung schützt ihr Umfeld. Ein Muster, das Kollegen wie Jürgen von der Lippe ebenfalls kennen.

Fazit

Hinter dem Suchbegriff „Anja Kohl Krankheit“ steckt keine reale Diagnose. Weder Kohl noch die ARD noch der Hessische Rundfunk haben je eine Erkrankung bestätigt. Belegt ist dagegen ihr Kampf gegen Betrüger, die ihr Gesicht für falsche Anlagetipps missbrauchen. Im September 2026 arbeitet die 56-Jährige weiter als eines der bekanntesten Wirtschaftsgesichter der ARD.

FAQ – Häufige Fragen

Ist Anja Kohl krank?

Dafür gibt es keinen Beleg. Weder Anja Kohl noch die ARD haben jemals eine Erkrankung öffentlich gemacht.

War Anja Kohl längere Zeit nicht auf Sendung?

Eine krankheitsbedingte Auszeit ist nicht dokumentiert. Kurze Abwesenheiten im Studio erklären sich durch normale Dienstpläne und Vertretungen.

Wie alt ist Anja Kohl?

Sie wurde am 27. Juli 1970 in Aschaffenburg geboren. Im September 2026 ist sie 56 Jahre alt.

Seit wann arbeitet Anja Kohl für die ARD?

Seit September 2001. Sie gehört zur Börsenredaktion des Hessischen Rundfunks in Frankfurt.

Welche Sendungen moderiert Anja Kohl?

Sie prägt „Wirtschaft vor acht“ im Ersten und meldet sich in den Tagesthemen von der Börse. Beim BR sitzt sie regelmäßig im „Sonntags-Stammtisch“.

Gibt Anja Kohl Anlagetipps?

Nein. Die ARD stellte klar, dass ihre Finanzredaktion Zusammenhänge erklärt und keine Anlagetipps ausspricht.

Nutzt Anja Kohl Social Media?

Nach eigener Aussage nutzt sie keine Plattform des Meta-Konzerns, weder beruflich noch privat. Profile mit ihrem Namen dort sind gefälscht.

Was macht Anja Kohl heute?

Sie arbeitet weiter als Wirtschaftsjournalistin für die ARD. Im März 2026 war sie zudem Gast bei „maischberger“ im Ersten.

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Quellen

Geschrieben von Clara, Redaktion promiradar.de – sie verfolgt die deutsche Medienlandschaft und prüft Gerüchte über Prominente auf ihren Faktengehalt.



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