Was macht Reinhard Mey heute? Neues Album, Konzerte und aktueller Stand

Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 8 Minuten

Reinhard Mey arbeitet mit 83 Jahren weiter als Liedermacher. Am 25. September 2026 erscheint sein 30. Studioalbum „Schatzhauser“. Er spielte es erstmals komplett allein im Studio ein. Konzerttermine listen seine offizielle Website und sein Label im September 2026 nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das 30. Studioalbum „Schatzhauser“ erscheint am 25. September 2026.
  • Mey nahm die Lieder erstmals ganz allein im Studio auf.
  • Im April 2026 sprach ihm der BVMI 24 Goldene Schallplatten nachträglich zu.
  • Eine Erkrankung ist öffentlich nicht bestätigt. Er lebt in Berlin-Frohnau.

Was macht Reinhard Mey heute? Der Stand im September 2026

Reinhard Mey schreibt, singt und veröffentlicht weiter. Sein Alltag spielt sich seit Jahren in Berlin ab. Große Bühnentourneen hat er zuletzt 2022 gespielt. Seither liegt sein Schwerpunkt im Studio und am Schreibtisch.

Im Mai 2024 kam das Album „Nach Haus“ heraus. Es war sein 29. Studioalbum und stieg auf Platz eins der deutschen Charts. Im November 2024 folgte der Livemitschnitt „In Aschaffenburg“. Die Aufnahme stammt aus einer wiedergefundenen Tournee von 1992.

Auf seiner Website führt Mey außerdem einen Blog. Dort schreibt er über Gartenarbeit, alte Erinnerungen und neue Lieder. Am 24. August 2026 stellte er dort sein neues Album vor. Der Ton dieser Einträge ist ruhig und persönlich.

Kurzantwort: Reinhard Mey macht heute vor allem Musik im Studio. Am 25. September 2026 veröffentlicht er mit „Schatzhauser“ sein 30. Studioalbum.

„Schatzhauser“: das 30. Studioalbum von Reinhard Mey

„Schatzhauser“ erscheint am Freitag, den 25. September 2026. Das Album enthält zwölf Lieder plus einen dreizehnten Titel. Mey erklärt diese Zahl mit der französischen Tradition „Treize à la douzaine“. Dreizehn Stücke zum Preis von zwölf.

Zur Trackliste gehören unter anderem „Wunderarzenei“, „Mein Wald“, „In meinem Garten“, „Abendlied“ und „Alter Ego“. Weitere Titel heißen „Mit dir an meiner Seite“, „Zwei Köfferchen“ und „Wo sind all meine Freunde hin“. Auch ein französisch klingendes Stück steht darauf: „Mimi la moustache“.

Die größte Neuerung liegt in der Aufnahme selbst. Mey stand zum ersten Mal ganz allein im Studio. Keine Band, kein Orchester, keine großen Arrangements. Übrig bleiben Stimme, Text und Gitarre.

Sein Label beschreibt die Stimmung des Albums offen. Die Lieder sprechen über den Tod. Sie erzählen genauso von Leben, Kummer, Lachen und Liebe. Am Ende überwiegt Zuversicht.

Warum das neue Mey-Album nicht im Mai erscheint

Rund 40 Jahre lang kamen neue Mey-Alben im Mai heraus. Diesmal fällt der Termin in den September. Das ist ein sichtbarer Bruch mit einer langen Gewohnheit. Eine Begründung dafür nannte der Künstler öffentlich nicht.

Der Titel geht auf eine Figur von Wilhelm Hauff zurück. Der Schatzhauser aus dem Schwarzwald erfüllt Sonntagskindern Wünsche. Mey greift diese Legende in seinem Blog auf. Er kam kurz nach Mitternacht an einem Montag zur Welt und rechnet sich das großzügig als Sonntag an.

Seinen Wunsch formuliert er dort klar. „Ich wünschte, ich könnte nochmal von vorn anfangen“, schreibt er. Und weiter: „Ich fang nochmal von vorne an!“ Er erinnert außerdem an einen Refrain, den ihm ein Gratulant zum 80. Geburtstag sang: „Hör nicht auf.“

Als Vorbilder nennt Mey die Namen seiner Jugend. Georges Brassens, Charles Trenet, Georg Kreisler, Erich Kästner und François Villon hätten in ihm ein Feuer entzündet. Diese Linie zieht sich durch sein Werk. Sie prägt auch das neue Album.

24 Goldene Schallplatten nachträglich: die Korrektur von 2026

Im April 2026 sorgte eine Nachricht für Aufsehen. Reinhard Mey bekam 24 Goldene Schallplatten nachträglich zuerkannt. Bis dahin standen 21 Auszeichnungen in seiner Bilanz. Damit verdoppelte sich die Zahl auf 45.

Universal Music und das Marktforschungsinstitut GfK hatten alte Verkaufsdaten geprüft. Dabei fiel eine große Lücke auf. Zwischen 1975 und 2000 tauchte keine einzige Ehrung auf. In diesen Jahren verkaufte Mey sehr erfolgreich Platten.

Die Ursache liegt vermutlich in Firmenübernahmen. Sein Label Intercord ging 1994 an EMI. EMI wiederum wurde 2013 von Universal Music übernommen. Bei diesen Wechseln gingen offenbar Daten verloren.

Unter den Nachmeldungen stecken auch eine Platin-Auszeichnung und eine dreifach-Gold-Auszeichnung. Der Bundesverband Musikindustrie bestätigte die Korrektur für Deutschland und Österreich. Ein Grund für die späte Aufarbeitung liegt in den alten Schwellen. Früher brauchte ein Album 250.000 verkaufte Einheiten für Gold, heute reichen 75.000 inklusive Streams.

Geht Reinhard Mey heute noch auf Tournee?

Seine letzte große Tournee spielte Mey 2022. Es waren 16 Arena-Konzerte in Deutschland. Den Abschluss bildete das Wiener Konzerthaus. Dort hatte 1968 alles begonnen.

Davor führte ihn 2018 eine zehntägige Tournee durch Österreich. Auch damals endete die Reise in Wien. Während der Pandemie gab er sieben Wohnzimmer- und Gartenkonzerte. Seither steht keine neue Tournee in den offiziellen Kanälen.

Auf reinhard-mey.de und bei Universal Music stehen im September 2026 keine Konzerttermine. Auf Ticketportalen tauchen zwar Einträge auf. Belegt sind diese Daten durch den Künstler oder sein Label nicht. Wer sicher gehen will, prüft die offizielle Seite.

Andere Musiker seines Umfelds stehen dagegen regelmäßig vor Publikum. Ein Beispiel liefert Ina Müller, die Bühne und Fernsehen bis heute verbindet. Auch Formate wie Schlager Spaß mit Andy Borg halten ältere Künstler im Programm.

Kurzantwort: Eine aktuelle Tournee gibt es nicht. Die letzte Tour spielte Reinhard Mey 2022 mit 16 Arena-Konzerten.

Wie geht es Reinhard Mey gesundheitlich?

Eine Erkrankung von Reinhard Mey ist öffentlich nicht bestätigt. Er selbst spricht darüber nicht. Auch sein Management hat keine Diagnose mitgeteilt. Seriöse Medien berichten dazu nichts.

Belegt ist stattdessen seine Arbeitsleistung. Mit 83 Jahren nahm er ein komplettes Album allein ein. Er schreibt regelmäßig Blogeinträge. Beides spricht gegen die Gerüchte, die im Netz kursieren.

2024 hatte er seine Haltung bereits deutlich gemacht. „Schreiben und Singen ist mein Leben“, sagte er dem Tagesspiegel. Aufhören werde das erst mit dem Ableben. Diesen Satz wiederholt er in ähnlicher Form seit Jahren. Ein Rückzug steht nicht im Raum.

Rund um ältere Musiker verbreiten sich immer wieder Falschmeldungen. Angebliche Todesnachrichten laufen dabei besonders schnell durch soziale Netzwerke. Ein bekannter Fall betrifft die Gerüchte um eine Todesanzeige von Semino Rossi. Solche Meldungen stammen fast immer von Klickseiten ohne Quelle.

Reinhard Mey privat: Familie, Frohnau und ein schwerer Verlust

Reinhard Mey kam am 21. Dezember 1942 in Berlin-Wilmersdorf zur Welt. Seit 1977 lebt er mit seiner Frau Hella in Berlin-Frohnau. Das Paar hat drei Kinder. Zur Familie gehören außerdem die Enkel Jurij und Sasha.

Sohn Frederik wurde 1976 geboren und arbeitet als Pilot. Tochter Victoria-Luise kam 1985 zur Welt. Sohn Maximilian starb 2014 im Alter von 32 Jahren. Er lag nach einer schweren Lungenentzündung fünf Jahre im Wachkoma.

Diesen Verlust hat Mey musikalisch verarbeitet. 2013 veröffentlichte er das Abschiedslied „Dann mach’s gut“. Über die Krankheit seines Sohnes sprach er in Interviews sehr zurückhaltend. Die Familie schützte ihre Privatsphäre konsequent.

Karriere in Zahlen: von „Über den Wolken“ bis heute

Meys Bühnenlaufbahn begann Mitte der Sechziger. 1967 erschien sein Debütalbum „Ich wollte wie Orpheus singen“. In Frankreich trat er unter dem Namen Frédérik Mey auf. Dort sang er seine Lieder auf Französisch.

Der bekannteste Titel stammt von 1974. „Über den Wolken“ gehört bis heute zum festen Bestand deutscher Liedermacher-Musik. Das Stück begleitet ihn seit über 50 Jahren. Kaum ein Konzert kam ohne diese Zugabe aus.

Mit „Schatzhauser“ steht nun Album Nummer 30 an. Dazwischen liegen Livealben, Kompilationen und französische Platten. Sein Werk umfasst damit fast sechs Jahrzehnte. Der Ton blieb dabei erstaunlich konstant.

Fazit

Reinhard Mey ist im September 2026 aktiv wie seit Jahren. Sein 30. Studioalbum „Schatzhauser“ erscheint am 25. September, erstmals im Herbst statt im Mai. Er nahm es allein im Studio auf, ohne Band und ohne Orchester. Im April 2026 kamen 24 nachträgliche Goldene Schallplatten dazu, damit hält er nun 45 Auszeichnungen. Eine Tournee ist nicht angekündigt. Eine Erkrankung hat er nie öffentlich gemacht. Belegt ist nur, dass er weiter schreibt und singt.

FAQ – Häufige Fragen

Was macht Reinhard Mey heute?

Er lebt in Berlin und arbeitet weiter als Liedermacher. Am 25. September 2026 erscheint sein 30. Studioalbum „Schatzhauser“.

Wie alt ist Reinhard Mey?

Er wurde am 21. Dezember 1942 in Berlin-Wilmersdorf geboren. Im September 2026 ist er 83 Jahre alt.

Wann erscheint das Album „Schatzhauser“?

Der Veröffentlichungstermin ist Freitag, der 25. September 2026. Es ist sein 30. Studioalbum.

Was ist an „Schatzhauser“ besonders?

Mey hat die Lieder zum ersten Mal ganz allein im Studio aufgenommen. Zu hören sind nur Stimme, Text und Gitarre.

Woher stammt der Albumtitel?

Der Schatzhauser ist eine Figur aus einem Märchen von Wilhelm Hauff. Er erfüllt Sonntagskindern ihre Wünsche.

Wie viele Goldene Schallplatten hat Reinhard Mey?

Nach der Korrektur im April 2026 sind es 45. Vorher standen 21 Auszeichnungen in seiner Bilanz.

Warum bekam er die Auszeichnungen erst 2026?

Bei zwei Labelübernahmen gingen alte Verkaufsdaten verloren. Universal Music und die GfK fanden die Lücke bei einer Prüfung.

Geht Reinhard Mey noch auf Tournee?

Aktuell nicht. Seine letzte Tournee spielte er 2022 mit 16 Arena-Konzerten, zuletzt im Wiener Konzerthaus.

Ist Reinhard Mey krank?

Eine Erkrankung ist öffentlich nicht bestätigt. Weder er noch sein Management haben eine Diagnose mitgeteilt.

Wo lebt Reinhard Mey?

Er wohnt seit 1977 mit seiner Frau Hella in Berlin-Frohnau. Dort entstehen auch seine Blogeinträge.

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Quellen

Geschrieben von Clara, Redaktion promiradar.de – recherchiert den aktuellen Stand bekannter Persönlichkeiten ausschließlich anhand öffentlich belegter Quellen.

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