Inhalt
Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 10 Minuten
Konny Reimann lebt. Der Auswanderer ist nicht gestorben. Im August 2026 verließ er mit seiner Frau Manuela nach elf Jahren Hawaii und zog in die Karibik. Im Oktober 2026 gehen die beiden mit ihrer „Sabbeltour“ durch 16 deutsche Städte. Die Todesmeldung, die im September 2025 auf Facebook kursierte, war erfunden. Das hat das Faktencheck-Netzwerk GADMO am 30. September 2025 belegt.
Das Wichtigste in Kürze
- Konny Reimann lebt. Es gibt kein Sterbedatum, keine Todesanzeige und keine Todesursache.
- Im September 2025 behauptete ein Facebook-Beitrag seinen Tod, mit Bildern einer angeblichen Beerdigung. GADMO stufte die Meldung als erfunden ein.
- Im August 2026 zogen Konny und Manu Reimann von Hawaii in die Karibik. Im Oktober 2026 folgt die Sabbeltour durch Deutschland.
- Real war ein Unfall im April 2025 mit Not-OP, über den Focus berichtete. Reimann erholte sich.
Lebt Konny Reimann? Der Stand im September 2026
Konny Reimann lebt und ist so aktiv wie seit Jahren. Am 24. August 2026 meldete Focus, dass Konny und Manu Reimann nach elf Jahren Hawaii verlassen und ein neues Projekt in der Karibik starten. Am 30. August 2026 berichtete TV Spielfilm über Ärger beim Hauskauf auf Barbados, mit einem Zitat von Reimann selbst. Kabel eins kündigte im August 2026 eine neue Staffel von „Willkommen bei den Reimanns“ an.
Dazu kommt die Tour. Auf der Website konny-island.com steht die Ankündigung: Im Oktober 2026 kommen Konny und Manu mit ihrer Sabbeltour in 16 deutsche Städte. Ticketportale führen Termine, darunter den 8. Oktober 2026. Ein Toter tourt nicht.
Diese Belege stammen aus voneinander unabhängigen Quellen: Focus, TV Spielfilm, der Sender Kabel eins, die eigene Website der Reimanns und mehrere Ticketanbieter. Keine dieser Quellen kennt ein Sterbedatum. Alle beschreiben einen 71-Jährigen, der 2026 umzieht, dreht und auf Tour geht.
Kurzantwort: Konny Reimann lebt. Im August 2026 zog er in die Karibik, im Oktober 2026 tourt er mit Manu durch 16 deutsche Städte.
Die Todesmeldung vom September 2025: Was GADMO herausfand
Die Frage „Wann ist Konny Reimann verstorben?“ hat einen konkreten Ursprung. Ende September 2025 kursierte auf Facebook ein Beitrag, der seinen Tod behauptete. Dazu gab es Bilder, die eine Beerdigung zeigen sollten. Das Faktencheck-Netzwerk GADMO, ein Zusammenschluss von dpa, AFP, Correctiv und weiteren Redaktionen, prüfte den Beitrag und veröffentlichte am 30. September 2025 das Ergebnis: Der Tod von Konny Reimann ist erfunden.
Das Muster ist bekannt. Betrüger bauen aus alten Fotos, KI-Bildern und dramatischen Texten Beiträge, die einen Todesfall behaupten. Der Schock erzeugt Klicks und Kommentare. Die Reichweite wird für Werbung oder für Links auf betrügerische Seiten genutzt. Konny Reimann traf es, weil er als „Deutschlands bekanntester Auswanderer“ ein großes Publikum hat.
Im Dezember 2025 wehrten sich Konny und Manu Reimann öffentlich gegen Fake-Vorwürfe anderer Art: Ihnen wurde unterstellt, den Hauskauf auf Barbados vorgetäuscht zu haben. Gala und Promiflash berichteten am 11. und 12. Dezember 2025 über ihr Statement, in dem sie Fans baten, nicht alles zu glauben, was im Netz steht.
Transparenzhinweis: Was vorher in diesem Artikel stand
Eine frühere Fassung dieses Artikels stellte zwar richtig fest, dass Konny Reimann lebt. Sie enthielt aber erfundene Belege dafür. Ein Abschnitt hieß „Befragung von Freunden und Familie“ und behauptete, Angehörige seien befragt worden und hätten bestätigt, dass es Konny gut gehe. Eine solche Befragung hat es nicht gegeben. Weitere Abschnitte beschrieben „Reaktionen aus der Medienlandschaft“ und „offizielle Stellungnahmen“, ohne eine einzige Quelle zu nennen.
Die Redaktion hat den Text im September 2026 vollständig überprüft und ersetzt. Erfundene Belege stehen nicht mehr im Artikel. An ihre Stelle treten nachprüfbare Quellen: der GADMO-Faktencheck, Berichte von Focus, Gala, Promiflash und TV Spielfilm sowie die Website der Reimanns. Wir benennen den Fehler offen, damit Leser die Korrektur nachvollziehen können.
Der alte Text stammte aus einer automatisierten Textproduktion ohne Faktenprüfung. Sie erzeugte plausibel klingende Absätze, aber keine Belege. Die Redaktion hat ihren Arbeitsablauf danach geändert. Jeder Artikel über eine reale Person durchläuft jetzt eine Quellenprüfung, bevor er online geht.
Der Unfall im April 2025: Was wirklich passiert ist
Ein realer Vorfall hat die Sorge um Reimann verstärkt. Am 12. April 2025 berichtete Focus über eine Not-Operation nach einem Unfall. Reimann wurde ins Krankenhaus gebracht und verbrachte mehrere Stunden im OP. Er selbst beschrieb die Verletzung später drastisch; der Knochen habe herausgeschaut.
Der Vorfall endete nicht tödlich. Reimann erholte sich und stand danach weiter vor der Kamera. Im März 2025 hatte TV Digital noch über eine Folge berichtet, in der Konny und Manu probehalber im Zelt übernachteten. Solche Episoden zeigen einen Mann, der mit 69 und 70 Jahren weiter Projekte anpackt.
Kurzantwort: Im April 2025 hatte Konny Reimann einen Unfall mit Not-OP. Er erholte sich. Die Todesmeldung vom September 2025 auf Facebook war erfunden.
Von Hawaii in die Karibik: Der Umzug 2026
Die Reimanns lebten seit Ende 2015 auf Oʻahu, in Pūpūkea an der Nordküste von Hawaii. Ihr Anwesen dort nannten sie „Konny Island III“. Im November 2025 meldete der Berliner Kurier, dass Reimann nach 20 Jahren die USA verlassen und nach Barbados auswandern will. Der Bericht erwähnte Ärger mit Maklern und hohe Preise.
Am 24. August 2026 bestätigte Focus den Schritt: Nach elf Jahren verlassen Konny und Manu Hawaii und schlagen ihr Zelt in der Karibik auf. Am 30. August 2026 berichtete TV Spielfilm, dass Reimann beim neuen Haus auf Barbados Betrug wittert. Auch dieser Ärger ist ein Lebenszeichen: Wer über Makler schimpft, lebt.
Wer ist Konny Reimann? Die belegten Stationen
Konrad „Konny“ Reimann wurde am 10. September 1955 in Hamburg geboren. Er wuchs in Hamburg-Harburg auf und machte von 1972 bis 1975 bei der Werft Blohm + Voss eine Ausbildung zum Schiffsmaschinenbauer und technischen Zeichner. Nach der Bundeswehr arbeitete er als Kältetechniker und lebte zwanzig Jahre in Schenefeld bei Hamburg.
2004 wanderte er mit seiner Frau Manuela, die eine Green Card gewonnen hatte, und den beiden Kindern nach Gainesville in Texas aus. Ein Kamerateam von „Extra – Das RTL-Magazin“ begleitete den Umzug. Es folgten 84 Auftritte bei Extra und feste Rollen in „Goodbye Deutschland!“ auf VOX. Am Moss Lake baute er ein 743 Quadratmeter großes Haus mit Leuchtturm, das „Konny Island“.
Von Dezember 2013 bis 2021 lief „Die Reimanns – Ein außergewöhnliches Leben“ auf RTL II. Seit Januar 2022 stehen Konny und Manu für „Willkommen bei den Reimanns“ bei Kabel eins unter Vertrag. Im Mai 2020 starteten sie einen YouTube-Kanal. Reimann veröffentlichte 2008 seine Autobiografie, 2009 eine „Barbecue-Bibel“ und 2023 das Buch „Einfach machen“. Die texanischen Immobilien verkaufte die Familie im Dezember 2016; der Leuchtturm wurde von den neuen Besitzern abgerissen.
Fernsehen, Werbung, Bücher: Womit Reimann bekannt blieb
Reimanns Präsenz beschränkt sich nicht auf Doku-Soaps. 2013 testete er in der ZDF-Sendung „Aldi gegen Lidl“ die Werkzeuge der beiden Ketten; 6,04 Millionen Zuschauer schalteten ein. Im selben Jahr hatte er eine Gastrolle in „Notruf Hafenkante“. 2015 und 2016 suchte er für RTL II einen „Heimwerkerkönig“, danach drehte er für denselben Sender die Survival-Reihe „Konny Goes Wild!“.
Als Werbefigur stand er unter anderem für Spax-Schrauben, die Molkerei Müller, Halberstädter Würstchen, Ford und ProHaus vor der Kamera; 2020 warb er bei Lidl für Handwerkerartikel. Dazu kommen ein Dutzend Do-it-yourself-Filme für Camper über den Umbau eines Greyhound-Busses zum Wohnmobil. Ein Mann mit diesem Programm hinterlässt Spuren. Ein Todesfall würde in jeder dieser Verbindungen sichtbar.
Persönlichkeitsrechte: warum solche Meldungen Schaden anrichten
Wer eine lebende Person als verstorben darstellt, greift in ihr Persönlichkeitsrecht ein. Betroffene können Unterlassung und Richtigstellung verlangen. Für die Familie bedeutet jede neue Meldung Anrufe, Nachfragen und Beileidsbekundungen, die niemand haben will. Bei den Reimanns kommt hinzu, dass ihre beiden Kinder in den USA leben und solche Beiträge über Zeitzonen hinweg erreichen.
Auch ein Artikel, der zum richtigen Ergebnis kommt, kann Schaden anrichten, wenn er erfundene Belege nennt. Wer liest, Angehörige seien befragt worden, glaubt an eine Recherche, die nie stattfand. Genau deshalb steht in diesem Artikel der Transparenzhinweis: Die Redaktion hat diesen Fehler gemacht und benennt ihn.
Todesmeldungen selbst prüfen: vier Schritte
Wer eine Todesmeldung sieht, kann sie in wenigen Minuten prüfen. Der erste Schritt führt zu den großen Medien. Kabel eins, RTL, Focus und die Nachrichtenagenturen melden den Tod bekannter TV-Gesichter innerhalb von Stunden. Fehlt die Meldung dort, stimmt sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.
Der zweite Schritt führt zu den Faktencheckern. GADMO, Correctiv und dpa prüfen virale Beiträge und veröffentlichen die Ergebnisse. Bei Konny Reimann liegt ein solcher Faktencheck vor. Der dritte Schritt führt zur eigenen Website und zu den Kanälen der Person. Bei den Reimanns stehen dort Tourtermine für Oktober 2026. Der vierte Schritt ist der Blick auf die Quelle: Ein Facebook-Beitrag ohne Impressum, mit KI-Bildern und ohne Sterbedatum ist ein Warnzeichen. Dasselbe Muster zeigen wir in unserem Beitrag zu Andy Borg und den erfundenen Todesmeldungen.
Was sich an diesem Fall lernen lässt
Der Fall zeigt, wie eine Todesmeldung ohne Todesfall entsteht und weiterlebt. Am Anfang steht ein erfundener Facebook-Beitrag. Nutzer suchen nach Bestätigung und tippen „wann ist Konny Reimann verstorben“ ein. Klick-Portale erzeugen zu dieser Suche Texte. Selbst Texte, die den Tod verneinen, halten den Suchbegriff am Leben, wenn sie ohne Quellen arbeiten. Erst ein Faktencheck mit Datum und Absender beendet die Schleife.
Fazit
Konny Reimann lebt. Die Todesmeldung vom September 2025 war ein erfundener Facebook-Beitrag, den GADMO als falsch eingestuft hat. Real waren ein Unfall mit Not-OP im April 2025, von dem sich Reimann erholte, und der Umzug von Hawaii in die Karibik im August 2026. Im Oktober 2026 geht er mit Manu auf Tour durch 16 deutsche Städte. Die frühere Fassung dieses Artikels kam zum richtigen Ergebnis, stützte es aber auf erfundene Belege. Sie wurde vollständig ersetzt.
FAQ – Häufige Fragen
Ist Konny Reimann gestorben?
Nein. Konny Reimann lebt. Im Oktober 2026 geht er mit seiner Frau Manu auf Tour durch 16 deutsche Städte.
Wann ist Konny Reimann verstorben?
Gar nicht. Ein Facebook-Beitrag vom September 2025 behauptete seinen Tod. GADMO hat ihn am 30. September 2025 als erfunden eingestuft.
Wie alt ist Konny Reimann?
Er wurde am 10. September 1955 in Hamburg geboren. Im September 2026 ist er 71 Jahre alt.
Hatte Konny Reimann einen Unfall?
Ja. Im April 2025 musste er nach einem Unfall notoperiert werden. Er erholte sich.
Wo leben die Reimanns 2026?
Seit August 2026 in der Karibik. Zuvor lebten sie elf Jahre auf Oʻahu, Hawaii.
Wann findet die Konny-Reimann-Tour 2026 statt?
Im Oktober 2026. Die „Sabbeltour“ führt durch 16 deutsche Städte; ein Termin ist der 8. Oktober 2026.
Läuft „Willkommen bei den Reimanns“ noch?
Ja. Kabel eins kündigte im August 2026 eine neue Staffel an.
Woher kam die Todesmeldung über Konny Reimann?
Aus einem Facebook-Beitrag mit Bildern einer angeblichen Beerdigung. Faktenchecker stuften ihn als erfunden ein.
Wie heißt Konny Reimann mit vollem Namen?
Eduard Konrad Reimann. Bekannt ist er als Konny.
Womit wurde Konny Reimann bekannt?
Mit seiner Auswanderung nach Texas 2004, begleitet von RTL und später von „Goodbye Deutschland!“ auf VOX.
Wer ist Manu Reimann?
Manuela Reimann ist seine Frau. Sie hatte 2004 die Green Card gewonnen, mit der die Familie in die USA auswanderte. Sie steht mit ihm in allen Formaten vor der Kamera, betreibt eine eigene Website und gehört zur Sabbeltour im Oktober 2026.
Das passt dazu
- Frauke Ludowig Schlaganfall: Was wirklich hinter dem Gerücht steckt
- Dunja Hayali Krankheit: Was wirklich hinter den Suchanfragen steckt
- Miriam Höller Krankheit: Was wirklich hinter der Frage steckt
- Andy Borg Todesursache: Warum die Todesmeldung falsch ist
Quellen
- GADMO, 30.09.2025: Tod von Konny Reimann erfunden
- Wikipedia: Konny Reimann
- Focus, 24.08.2026: Die Reimanns starten neues Projekt in der Karibik
- Focus, 12.04.2025: Not-OP bei Konny Reimann nach Unfall
- TV Spielfilm, 30.08.2026: Konny Reimann wittert Betrug auf Barbados
- Promiflash, 12.12.2025: Manu und Konny Reimann wehren sich gegen Fake-Vorwürfe
- Berliner Kurier, 17.11.2025: Konny Reimann verlässt USA nach 20 Jahren
- konny-island.com: Sabbeltour Oktober 2026
Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de – sie recherchiert Personenporträts und prüft kursierende Behauptungen gegen belegte Quellen.

Bella schreibt hier über Menschen aus Fernsehen und Politik. Sie mag Fragen, auf die man abends noch schnell eine Antwort braucht, und schreibt sie so auf, dass man sie beim ersten Lesen versteht. Quellen stehen unter jedem Beitrag.

