Constantin Schreiber

Constantin Schreiber Krankheit: Der aktuelle Stand im September 2026

Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 7 Minuten

Constantin Schreiber
Foto: JCS · CC BY 3.0 · via Wikimedia Commons

Für eine Krankheit von Constantin Schreiber gibt es keinen öffentlichen Beleg. Der Journalist hat weder in Interviews noch über seine eigenen Kanäle gesundheitliche Probleme angesprochen. Sein Rückzug aus Tel Aviv im Mai 2026 hatte familiäre Gründe. Seine Kündigung bei Axel Springer im Juli 2026 begründete er beruflich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine öffentlich bestätigte Krankheit bei Constantin Schreiber bekannt
  • Verließ im Mai 2025 die Tagesschau nach über acht Jahren aus eigenem Antrieb
  • Wechselte im September 2025 zu Axel Springer und berichtete aus Tel Aviv
  • Kündigte im Juli 2026 zum Jahresende und plant für 2027 eine neue Aufgabe

Ist Constantin Schreiber krank? Der aktuelle Stand

Zu Constantin Schreiber liegt keine Meldung über eine Erkrankung vor. Weder er selbst noch sein Umfeld haben sich zu gesundheitlichen Themen geäußert, seriöse Medien berichten nichts in diese Richtung. Seine berufliche Auszeit nach dem Tagesschau-Aus im Mai 2025 plante er selbst und nannte dafür ausschließlich journalistische Gründe. Auch seine Rückkehr aus Tel Aviv im Mai 2026 begründete er mit familiären Umständen, nicht mit seiner Gesundheit.

Kurzantwort: Es gibt keine bestätigte Krankheit bei Constantin Schreiber. Alle bekannten Wechsel in seiner Karriere erklärt er selbst mit beruflichen und familiären Gründen.

Warum wird online nach seiner Gesundheit gesucht?

Solche Fragen tauchen bei prominenten Karrierewechseln häufig auf. Wenn ein bekanntes Gesicht wie Constantin Schreiber einen sicheren Posten wie die Tagesschau verlässt, vermuten manche Zuschauer schnell einen gesundheitlichen Hintergrund. Ähnliche Gerüchte kursierten zeitweise auch bei Schauspielerin Jana Pallaske oder Entertainer Dieter Hallervorden, bevor offizielle Aussagen für Klarheit sorgten. Bei Constantin Schreiber fehlt bislang jede offizielle Äußerung zu Gesundheitsthemen, weil dafür schlicht kein Anlass bekannt ist.

Auch sein Wechsel von der ARD zu Axel Springer und die erneute Kündigung im Sommer 2026 befeuerten die Suche nach Erklärungen. Er selbst nennt in Interviews klare berufliche Motive. Ein Muster, das auch bei Moderator Hape Kerkeling zu beobachten war, dessen Rückzug aus dem Fernsehen lange Spekulationen auslöste, bevor er selbst Stellung bezog.

Der Abschied von der Tagesschau: die wahren Gründe

Am 25. Mai 2025 moderierte Constantin Schreiber zum letzten Mal die 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau. Nach über acht Jahren bei ARD-aktuell und vier Jahren als Hauptsprecher der 20-Uhr-Sendung entschied er sich aus eigenem Antrieb zum Ausstieg. Im Interview mit der „Zeit“ beschrieb er einen Wendepunkt: „Irgendwann stand ich vor einem Spiegel: Soll ich das echt so machen, dass ich mich raushalte aus Themen, die mich originär interessieren?“

Als Nachrichtensprecher musste er strikte Neutralität wahren, auch bei Themen wie dem Nahen Osten oder religiösem Extremismus, die ihn journalistisch besonders interessierten. Nach dem 7. Oktober 2023 wurde ihm diese Zurückhaltung zunehmend schwerer. Die ARD versuchte laut seinen Aussagen, ihn zu halten. Einen Konflikt gab es nach seiner Darstellung nicht, eher organisatorische Trägheit. Vor seinem neuen Job legte er drei Monate Pause ein, nach eigenen Worten die erste längere Auszeit seines Berufslebens.

Der Wechsel zu Axel Springer und die Zeit in Tel Aviv

Zum 1. September 2025 startete Constantin Schreiber im Global Reporter Network von Axel Springer. Er berichtete von Tel Aviv aus für Marken wie Bild, Welt, Business Insider und Politico über den Nahen Osten. In diese Phase fiel auch der Kriegsausbruch zwischen Israel und dem Iran, über den er direkt vor Ort berichtete. Diese Zeit bezeichnete er später als besonders prägend für seine journalistische Arbeit.

Zum 1. Mai 2026 kehrte er aus familiären Gründen nach Deutschland zurück und arbeitete von dort aus weiter für Axel Springer, mit Schwerpunkt auf Podcast-Formaten. Der direkte Auslandseinsatz endete damit nach rund acht Monaten.

Kündigung bei Axel Springer: was 2027 passiert

Am 30. Juli 2026 kündigte Constantin Schreiber über ein Video auf Instagram seinen Ausstieg bei Axel Springer zum 31. Dezember 2026 an. Die Entscheidung habe er nach eigenen Worten „schon vor einigen Monaten“ getroffen. Als Begründung nannte er den Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung: „Veränderung im Beruf ist immer gut, um weiter zu wachsen, unabhängig davon, wie sehr man im Job schon angekommen ist.“

Kurzantwort: Schreiber verlässt Axel Springer zum 31. Dezember 2026 und plant für 2027 eine neue berufliche Aufgabe, darunter ein eigenes Bühnenprogramm.

Für 2027 kündigte er bereits ein Bühnenprogramm mit dem Titel „Sagen, was ist“ an. Tickets für Auftritte in Städten wie München, Stuttgart, Mannheim und Köln sind bereits buchbar. Konkrete Details zu einer neuen Festanstellung nannte er bislang nicht.

Werdegang: von Jura-Studium bis Tagesschau

Constantin Schreiber wurde am 14. Juni 1979 in Cuxhaven geboren, seine Jugend verbrachte er teils in Wilhelmshaven und teils in Damaskus, wo er bei einer christlichen Gastfamilie Arabisch lernte. Von 1998 bis 2002 studierte er Jura, danach absolvierte er ein Volontariat bei der Deutschen Welle. 2006 arbeitete er als Reporter für die libanesische „Daily Star“ in Beirut, von 2007 bis 2009 als Arabisch-Korrespondent der Deutschen Welle in Dubai.

Zwischen 2009 und 2011 beriet er das Auswärtige Amt zu Nahost-Fragen, anschließend moderierte er ein arabischsprachiges Wissenschaftsformat für den ägyptischen Sender OnTV. Von 2012 bis 2016 moderierte er bei n-tv und erhielt 2016 den Grimme-Preis für das Format „Marhaba – Ankommen in Deutschland“. 2017 wechselte er zu ARD-aktuell, ab Januar 2021 führte er durch die Tagesschau-Hauptausgabe.

Als Autor veröffentlichte er unter anderem „Inside Islam“ (2017), „Kinder des Koran“ (2019) und den politischen Roman „Die Kandidatin“ (2021). Mit „Kleopatras Grab“ (2024) und „Echnatons Fluch“ (2025) folgten zwei Ägypten-Krimis. 2019 gründete er die Deutsche Toleranzstiftung, die sich für Medienkompetenz in Ostdeutschland einsetzt.

Kontroversen: Kritik an seinen Islam-Recherchen

Constantin Schreiber geriet in der Vergangenheit mehrfach wegen seiner Arbeit über den Islam in die Kritik. Fachleute bemängelten an seinen Büchern zu Moscheepredigten und Schulbüchern Methodik und Übersetzungen, ihm wurde teils Einseitigkeit vorgeworfen. 2023 warf ihm ein Zuschauer bei einer Veranstaltung an der Universität Jena eine Torte ins Gesicht. Danach kündigte Schreiber zunächst an, sich aus dem Islam-Journalismus zurückzuziehen, kehrte 2025 aber zu dem Themenfeld zurück. Eine gesundheitliche Komponente spielte in der Berichterstattung über diese Vorfälle keine Rolle.

Privatleben: Familie in Hamburg

Constantin Schreiber ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Kindern in Hamburg. Details zu seiner Ehefrau hält er konsequent aus der Öffentlichkeit heraus, ihr Name ist in seriösen Medien nicht verlässlich veröffentlicht. Auch über seine Kinder spricht er öffentlich kaum.

Fazit

Eine Krankheit von Constantin Schreiber lässt sich mit den vorliegenden Quellen nicht belegen. Seine beruflichen Entscheidungen der vergangenen Jahre erklärt er durchgehend mit dem Wunsch nach mehr journalistischer Eigenständigkeit und mit familiären Gründen. Aktuell bereitet er seinen Ausstieg bei Axel Springer zum Jahresende 2026 vor und kündigt für 2027 sowohl eine neue berufliche Aufgabe als auch ein eigenes Bühnenprogramm an.

FAQ – Häufige Fragen

Ist Constantin Schreiber krank?

Nein, eine Krankheit ist öffentlich nicht bestätigt. Weder er selbst noch seriöse Medien haben gesundheitliche Probleme thematisiert.

Warum hat Constantin Schreiber die Tagesschau verlassen?

Er wollte mehr eigene journalistische Themen setzen, besonders zum Nahen Osten, statt als neutraler Nachrichtensprecher gebunden zu sein. Gesundheitliche Gründe nannte er nicht.

Wo lebt Constantin Schreiber aktuell?

Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und kehrte im Mai 2026 aus familiären Gründen aus Tel Aviv dorthin zurück.

Warum verlässt er Axel Springer?

Er kündigte im Juli 2026 zum Jahresende, um sich 2027 einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Als Grund nannte er den Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung.

Ist Constantin Schreiber verheiratet?

Ja, er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Frau hält er bewusst aus der Öffentlichkeit heraus.

Wie alt ist Constantin Schreiber?

Er wurde am 14. Juni 1979 in Cuxhaven geboren und ist damit im September 2026 47 Jahre alt.

Welche Bücher hat Constantin Schreiber geschrieben?

Bekannt sind unter anderem „Inside Islam“, „Kinder des Koran“, der Roman „Die Kandidatin“ sowie die Ägypten-Krimis „Kleopatras Grab“ und „Echnatons Fluch“.

Wofür hat er den Grimme-Preis erhalten?

2016 wurde er für das n-tv-Format „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Was macht Constantin Schreiber 2027?

Er plant eine neue berufliche Aufgabe und startet zusätzlich das Bühnenprogramm „Sagen, was ist“ in mehreren deutschen Städten.

Hat Constantin Schreiber aus Kriegsgebieten berichtet?

Ja, als Reporter für Axel Springer berichtete er 2025 und 2026 aus Tel Aviv, unter anderem während des Kriegs zwischen Israel und dem Iran.

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Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de – recherchiert und geprüft nach journalistischen Standards.

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