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Kurzantwort: Birgit Schrowange moderiert seit dem Ende von „Extra“ im Dezember 2019 keine eigene wöchentliche Sendung mehr. Sie heiratete im Juli 2023 den Schweizer Unternehmer Frank Spothelfer, lebt seit 2025 in München und pendelt zwischen München, der Schweiz und Mallorca. Beruflich tritt sie vor allem als Markenbotschafterin auf.
25 Jahre lang war Birgit Schrowange das Gesicht von „Extra — Das RTL-Magazin“. Seit dem Ende dieser Sendung am 23. Dezember 2019 stellt sich für viele Zuschauer die Frage, was aus ihr geworden ist. Die Antwort lässt sich aus überprüfbaren Quellen zusammensetzen.
Belegt sind: ihre Hochzeit 2023, der Umzug nach München 2025, ihre Werbeverträge und einzelne Fernsehauftritte. Nicht belegt sind Vermögensangaben, Gesundheitsgerüchte und angebliche Comeback-Pläne, die auf Portalen ohne Impressum kursieren.
Wo sie heute lebt
Nach vielen Jahren in Köln zog Schrowange mit ihrem Mann nach München und wohnt dort in der Isarvorstadt. Der Umzug wurde 2025 von mehreren Redaktionen mit Impressum berichtet, unter anderem vom „Tagesspiegel“ und von t-online.
Ihr Mann hatte in München studiert und die Stadt immer geschätzt. Als befreundete Paare ebenfalls dorthin zogen, entschied sich das Ehepaar für den Wechsel. Daneben bestehen Verbindungen in die Schweiz und nach Mallorca, wo sie eine Wohnung besitzt.
Sie hat den Umzug in Interviews als Neuanfang beschrieben und dabei das Bild zweier Studenten benutzt, die sich eine unbekannte Stadt erobern. Diese Aussage stammt von ihr selbst und ist über mehrere Redaktionen dokumentiert. Alles Weitere zur Wohnsituation — Straßen, Quadratmeter, Kaufpreise — steht nur auf Seiten ohne Quellenangabe und gehört nicht in einen überprüfbaren Text.
Ihre Ehe
Im Juli 2023 heiratete Schrowange den Schweizer Geschäftsmann Frank Spothelfer. Die Trauung fand auf dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 2“ statt. Kennengelernt hatten sich die beiden 2017 auf einer Kreuzfahrt.
Aus ihrer früheren Beziehung mit dem Moderator Markus Lanz, die von 1998 bis 2006 dauerte, hat sie einen im Jahr 2000 geborenen Sohn. Er ist keine Person des öffentlichen Lebens, und über sein Leben steht in diesem Artikel nichts.
Was sie beruflich macht
Eine eigene regelmäßige Sendung hat Schrowange seit 2019 nicht mehr. Nach dem Ende von „Extra“ folgten einzelne Projekte: 2020 eine Gastmoderation bei der Schweizer Sendung „Glanz & Gloria“, 2022 die Sat.1-Show „Birgits starke Frauen“, die nach zwei Folgen wegen geringer Einschaltquoten eingestellt wurde, und ebenfalls 2022 die vierteilige Reihe „Unser Mallorca — mit Birgit Schrowange“ bei Sat.1. 2024 war sie in „Jenke. Zeitreise“ zu sehen.
Der Schwerpunkt liegt inzwischen auf Werbepartnerschaften. Seit 2021 ist sie Werbegesicht für das Präparat „Biovolen“ des Herstellers Evertz Pharma. Seit 2025 ist sie Markenbotschafterin für KIND Hörgeräte und spricht dort öffentlich darüber, dass ihr Gehör nachgelassen hat und sie sich früh darum gekümmert hat.
Diese Angabe zu ihrem Gehör steht hier, weil sie sie selbst und in eigener Sache öffentlich gemacht hat — im Magazin des Herstellers, mit Namen und Foto. Sie ist damit etwas anderes als die Gesundheitsbehauptungen, die im Netz über sie verbreitet werden. Für die gibt es keine Quelle, und sie stammen nicht von ihr.
Ein Rückzug aus der Öffentlichkeit ist das alles nicht. Sie gibt weiterhin Interviews, ist bei Veranstaltungen zu sehen und äußert sich zu Themen, die ihr wichtig sind. Was fehlt, ist die wöchentliche Sendung, an die sich das Publikum 25 Jahre lang gewöhnt hatte.
Ihr Weg zum Fernsehen
Birgit Schrowange wurde am 7. April 1958 in Nehden geboren, heute ein Ortsteil von Brilon im Sauerland. 1978 begann sie beim WDR als Redaktionsassistentin und arbeitete später als Ansagerin im Schulfernsehen des Senders.
1983 wechselte sie zum ZDF und war dort bis 1994 Programmansagerin. Im Oktober 1994 ging sie zu RTL. „Extra — Das RTL-Magazin“ moderierte sie vom 13. Oktober 1994 bis zum 23. Dezember 2019 und damit über ein Vierteljahrhundert.
Auszeichnungen und Engagement
2008 erhielt Schrowange das Bundesverdienstkreuz für ihren Einsatz gegen Kinderarmut. 2014 folgte der Kaiser-Augustus-Orden für soziales Engagement. Sie engagiert sich weiterhin ehrenamtlich, unter anderem gegen die Vereinsamung älterer Menschen.
Im September 2017 zeigte sie sich nach zwei Jahrzehnten des Färbens erstmals mit ihrem natürlichen grauen Haar. Der Schritt wurde damals breit diskutiert und gilt seither als eine ihrer bekanntesten öffentlichen Entscheidungen.
Was über sie nicht belegt ist
Zu Schrowange kursieren im Netz Vermögensschätzungen, Krankheitsgerüchte und Meldungen über eine bevorstehende Rückkehr ins Fernsehen. Keine dieser Angaben lässt sich auf eine Quelle mit Impressum zurückführen.
Bei Vermögensangaben ist der Fall besonders klar: Privatpersonen legen ihr Vermögen nicht offen, und niemand außerhalb ihres Umfelds kann es kennen. Zahlen, die trotzdem genannt werden, sind Schätzungen ohne Grundlage, die von Seite zu Seite abgeschrieben und dabei verändert werden.
Häufige Fragen
Was macht Birgit Schrowange heute?
Sie hat keine eigene regelmäßige Sendung mehr. Sie arbeitet als Markenbotschafterin, tritt gelegentlich im Fernsehen auf und engagiert sich sozial.
Wo wohnt Birgit Schrowange?
Seit 2025 in München, im Stadtteil Isarvorstadt. Daneben bestehen Verbindungen in die Schweiz und eine Wohnung auf Mallorca.
Ist Birgit Schrowange verheiratet?
Ja. Sie heiratete im Juli 2023 den Schweizer Unternehmer Frank Spothelfer auf dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 2“.
Wann hörte sie bei „Extra“ auf?
Am 23. Dezember 2019, nach 25 Jahren. Sie hatte das Magazin seit dem 13. Oktober 1994 moderiert.
Wie alt ist Birgit Schrowange?
Sie wurde am 7. April 1958 in Nehden im Sauerland geboren, das heute zu Brilon gehört.
Kommt sie ins Fernsehen zurück?
Dafür gibt es keine belegte Ankündigung. Einzelne Gastauftritte sind dokumentiert, ein neues eigenes Format ist es nicht.
Quellen
- Birgit Schrowange — Wikipedia
- Tagesspiegel: Schrowange ist jetzt Münchnerin
- t-online München: Schrowange wohnt jetzt in der Isarvorstadt
Das passt dazu
Weitere Artikel, die dieselbe Frage von einer anderen Seite angehen:
Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de — sie prüft Meldungen über bekannte Personen auf ihre Quellenlage und ordnet unbelegte Behauptungen ein.





