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Kurzantwort: Anke Engelke hat zwei Söhne, geboren 2005 und 2009. Beide stammen aus ihrer Ehe mit dem Musiker Claus Fischer. Aus einer früheren Ehe hat sie zusätzlich eine 1996 geborene Tochter. Die Vornamen der Söhne hat Engelke nie öffentlich genannt; in belastbaren Quellen stehen sie nicht. Wer im Netz Namen liest, liest eine Behauptung ohne Nachweis.
Anke Engelke gehört seit den neunziger Jahren zu den bekanntesten Comedy-Darstellerinnen Deutschlands. Über ihre Arbeit spricht sie viel, über ihre Kinder praktisch nicht.
Die Suchanfrage nach ihrem Sohn hat deshalb eine Antwort, die zugleich präziser und knapper ist als erwartet: Es sind zwei Söhne, und über sie ist außer den Geburtsjahren nichts öffentlich.
Dieser Text sammelt, was mit Quellen mit Impressum belegt ist, und benennt, wo die Belege enden.
Was zu den Söhnen belegt ist
Der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag führt die Familienangaben in knapper Form. Aus der Ehe mit dem Musiker Claus Fischer, geschlossen im Dezember 2005, stammen zwei Söhne, geboren 2005 und 2009. Die Trennung des Paares wurde im Mai 2015 bekannt.
Damit sind Zahl, Geschlecht und Geburtsjahre gesichert. Nicht gesichert sind die Vornamen, Schulen, Wohnorte oder Fotos. Engelke hat diese Angaben nie gemacht, und keine Redaktion hat sie mit Nachweis veröffentlicht.
Wer eine Suchanfrage im Singular stellt, bekommt also eine leicht andere Antwort als erwartet — es sind zwei.
Die Tochter aus erster Ehe
Vor der Ehe mit Claus Fischer war Engelke ab 1994 mit Andreas Grimm verheiratet; die Ehe wurde im März 2005 geschieden. Aus dieser Verbindung stammt eine 1996 geborene Tochter, Emma Grimm.
Ihr Name steht im Wikipedia-Eintrag und ist damit die einzige Ausnahme in einer sonst geschlossenen Familienchronik. Zu ihren Brüdern gibt es keine vergleichbare Angabe.
Insgesamt hat Engelke damit drei Kinder: eine Tochter und zwei Söhne, aus zwei Ehen.
Woher kursierende Namen stammen
Im Netz finden sich Seiten, die Vornamen für die Söhne nennen und dazu Alter, Interessen und Charakterbeschreibungen liefern. Diese Seiten haben ein gemeinsames Merkmal: Sie nennen zu keiner einzigen dieser Angaben eine Quelle.
Es handelt sich um automatisch erzeugte Porträtseiten, die Suchbegriffe bedienen. Vergleicht man zwei davon, findet man häufig abweichende Angaben — ein zuverlässiger Hinweis darauf, dass hier niemand recherchiert, sondern jemand schreibt.
Der Prüfweg ist kurz: Gibt es ein Impressum mit verantwortlicher Redaktion? Ist zu der konkreten Angabe ein Nachweis genannt? Führt dieser Nachweis zu einer Stelle, die die Angabe erhoben hat? Bei Kindernamen prominenter Eltern, die schweigen, kann die Antwort nur Nein lauten.
Wer Anke Engelke ist
Anke Engelke wurde am 21. Dezember 1965 in Montreal in Kanada geboren. Schon als Jugendliche stand sie vor der Kamera und moderierte ab 1978 das ZDF-Ferienprogramm. 1986 absolvierte sie eine Ausbildung zur Redakteurin beim Südwestfunk.
Von 1996 bis 2000 gehörte sie zum Ensemble der „Wochenshow“ bei Sat.1. Es folgten die Comedyserie „Anke“ (1999–2001) und die Sketch-Show „Ladykracher“, die sie 2002/2003 und erneut von 2008 bis 2013 prägte.
Was sie heute macht
Seit 2007 spricht Engelke in der deutschen Fassung der „Simpsons“ die Rolle der Marge. 2011 moderierte sie den Eurovision Song Contest in Düsseldorf.
In jüngerer Zeit arbeitet sie weiter in Serien und Filmen: Seit Ende 2024 läuft die Webserie „Boah, Bahn!“, 2025 war sie in der Serie „Chabos“ und im Film „Dann passiert das Leben“ zu sehen, 2026 im Film „Glennkill – Ein Schafskrimi“.
Diese Stationen sind über Senderseiten, Produktionsangaben und Filmdatenbanken nachprüfbar. Sie zeigen, wie viel über Engelke dokumentiert ist — und wie klar sie die Grenze zu ihren Kindern zieht.
Warum Engelke selbst kaum Persönliches preisgibt
Engelke gehört zu den Prominenten, die Interviews überwiegend über Arbeit führen. Sie spricht über Rollen, über Comedy als Handwerk und über Projekte, gibt aber wenig aus dem Privatleben preis. Auch soziale Netzwerke nutzt sie nicht, um Familienalltag zu zeigen.
Diese Zurückhaltung wirkt sich unmittelbar auf die Quellenlage aus. Es gibt keine Interviewpassage, in der sie Namen nennt, und kein autorisiertes Foto, auf dem die Kinder zu erkennen wären. Was fehlt, fehlt also nicht zufällig.
Für die Suche bedeutet das: Die Lücke lässt sich nicht durch bessere Recherche schließen. Sie ist das Ergebnis einer Entscheidung, die zu respektieren ist — und alles, was sie scheinbar füllt, stammt aus zweiter Hand ohne erste Quelle.
Einordnung
Auf die Frage nach dem Sohn von Anke Engelke gibt es eine belegte Antwort und eine Korrektur: Es sind zwei Söhne, geboren 2005 und 2009. Ihre Namen sind nicht öffentlich, und das ist kein Rechercheproblem, sondern eine Entscheidung der Familie.
Kinder genießen in Deutschland einen besonders starken Persönlichkeitsschutz. Die Bekanntheit der Mutter überträgt sich nicht auf sie. Wer trotzdem Namen liefert, liefert keine Information, sondern eine Erfindung.
Häufige Fragen
Wie viele Söhne hat Anke Engelke?
Zwei, geboren 2005 und 2009. Beide stammen aus der Ehe mit dem Musiker Claus Fischer.
Wie heißen die Söhne von Anke Engelke?
Die Vornamen sind nicht öffentlich belegt. Engelke hat sie nie genannt.
Wie viele Kinder hat Anke Engelke insgesamt?
Drei: eine 1996 geborene Tochter aus der Ehe mit Andreas Grimm und zwei Söhne, geboren 2005 und 2009.
Ist Anke Engelke verheiratet?
Die Ehe mit Claus Fischer, geschlossen im Dezember 2005, endete mit der Trennung im Mai 2015. Zu einer späteren Ehe gibt es keine belegte Angabe.
Wann und wo wurde Anke Engelke geboren?
Am 21. Dezember 1965 in Montreal in Kanada.
Was macht Anke Engelke heute?
Sie arbeitet weiter als Schauspielerin und Sprecherin, unter anderem als Stimme von Marge in den „Simpsons“ sowie zuletzt in „Chabos“ (2025) und „Glennkill – Ein Schafskrimi“ (2026).
Quellen
Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de — sie prüft Meldungen über bekannte Personen auf ihre Quellenlage und ordnet unbelegte Behauptungen ein.





