Anke Engelke heute: Ihre Projekte 2026 im Überblick

Kurzantwort: Anke Engelke arbeitet 2026 vor allem an Film- und Serienprojekten. Sie spricht die Rolle der Lily in der deutschen Fassung von „Glennkill: Ein Schafskrimi“, drehte ab Februar 2026 mit Bastian Pastewka die Serie „Perfekt zusammen?!“ für Prime Video, und ihr SWR-Podcast „Wie war der Tag, Liebling?“ endete 2026 nach fast zwanzig Jahren. Marge Simpson spricht sie weiterhin.

Anke Engelke ist seit den 1990er-Jahren im deutschen Fernsehen präsent und hat in dieser Zeit die Rolle gewechselt: von der Sketch-Comedy über die Late Night zu Film, Serie und Synchron. Eine eigene wöchentliche Show moderiert sie derzeit nicht.

Genau das führt zu der Frage, was sie heute macht. Die Antwort ist eine Liste von Projekten, die sich über Sender, Streamingdienste und Kino verteilt — und die sich belegen lässt.

Ihre Film- und Serienprojekte 2026

Im Mai 2026 kam „Glennkill: Ein Schafskrimi“ in die deutschen Kinos. Engelke spricht dort in der deutschen Fassung die Rolle der Lily, im Original gesprochen von Julia Louis-Dreyfus.

Für Prime Video entsteht „Perfekt zusammen?!“, die Fortsetzung der Comedyserie „Perfekt verpasst“ mit ihr und Bastian Pastewka. Die Serie umfasst acht Folgen, wird von der bildundtonfabrik produziert und startet am 29. Januar 2027. Die Dreharbeiten begannen im Februar 2026.

Was 2024 und 2025 lief

2024 war Engelke in einer Gastrolle in „Die Discounter“ bei Prime Video zu sehen und sprach im Animationsfilm „Garfield – Eine extra Portion Abenteuer“ die Figur Jinx. Im selben Jahr nahm die Zeitschrift „Forbes“ sie in ihre Liste „50 over 50“ auf.

2025 folgten drei Folgen der Serie „Chabos“ als Martina Pfeffer sowie der Film „Dann passiert das Leben“. Ende 2024 startete außerdem die für die Deutsche Bahn produzierte Webserie „Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug“. 2025 erhielt sie eine Romy als beliebteste Schauspielerin im Bereich TV und Streaming.

Das Ende des Podcasts

Von 2007 bis 2026 nahm Engelke gemeinsam mit dem Moderator Kristian Thees den SWR-Podcast „Wie war der Tag, Liebling?“ auf. Darin telefonierten die beiden miteinander und tauschten die kleinen Geschichten des Tages aus.

Das Format lief damit fast zwanzig Jahre und endete 2026. Es war über lange Zeit ihr beständigstes Projekt und der Grund, warum viele sie eher mit Audio als mit Fernsehen verbinden.

Marge Simpson und andere Synchronrollen

Seit 2007 spricht Engelke Marge Simpson in der deutschen Fassung der „Simpsons“. Diese Arbeit läuft parallel zu allem anderen und ist der beständigste Teil ihrer Tätigkeit.

Dazu kommen Kinorollen im Synchronbereich, zuletzt Jinx in „Garfield“ 2024 und Lily in „Glennkill“ 2026. Ihre Stimme ist damit für viele Zuschauer präsenter als ihr Gesicht.

Wie ihre Karriere verlief

Engelke wurde am 21. Dezember 1965 in Montreal geboren und besitzt die deutsche und die kanadische Staatsbürgerschaft. Ihr Vater war Lufthansa-Manager, ihre Mutter Fremdsprachenkorrespondentin. Bereits ab 1978 moderierte sie das ZDF-Ferienprogramm.

1986 bildete der Südwestfunk in Baden-Baden sie zur Redakteurin aus; bis 1998 moderierte sie Radiosendungen bei SWF3. Bekannt wurde sie von 1996 bis 2000 durch die Sat.1-Sketchsendung „Die Wochenshow“, es folgten die Serie „Anke“ ab 1999 und die Sketch-Show „Ladykracher“ ab 2002. Ab Mai 2004 präsentierte sie „Anke Late Night“ und war damit weltweit die erste Frau mit einem Late-Night-Sendeplatz.

Auszeichnungen und Engagement

Engelke erhielt mehrfach den Grimme-Preis, 2011 den Deutschen Fernsehpreis für ihre Moderation des Eurovision Song Contest, 2004 und 2005 die Rose d’Or und 2016 den Ernst-Lubitsch-Preis. 2023 und 2025 kam jeweils eine Romy dazu. Bei „LOL: Last One Laughing“ gewann sie die dritte Staffel.

Seit 2003 ist sie Botschafterin für das Medikamenten-Hilfswerk action medeor und besuchte in diesem Rahmen Gesundheitsprojekte in Tansania, 2017 in Malawi und 2023 in Sierra Leone. Seit 2010 ist sie Gastdozentin für kreative Fernsehproduktion an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Was über sie nicht belegt ist

Dokumentiert ist, dass Engelke 1994 den Keyboarder Andreas Grimm heiratete, mit dem sie eine 1996 geborene Tochter hat, und dass die Ehe im März 2005 geschieden wurde. Im Dezember 2005 heiratete sie den Musiker Claus Fischer, den Vater ihrer 2005 und 2009 geborenen Söhne; die Trennung wurde im Mai 2015 bekannt. Sie lebt in Köln.

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Einordnung

Anke Engelke moderiert heute keine eigene Show mehr, arbeitet aber durchgehend: Kino, Streamingserie, Synchron, Hochschule. Der auffälligste Einschnitt 2026 ist das Ende ihres SWR-Podcasts nach fast zwanzig Jahren; das nächste größere Projekt ist die Prime-Video-Serie mit Bastian Pastewka.

Warum sie keine eigene Show mehr hat

Nach „Anke Late Night“ und den Staffeln von „Ladykracher“ bis 2013 verlagerte sich Engelkes Arbeit von der wöchentlichen Sendung zum einzelnen Projekt. Sie tritt seither in Serien, Filmen, Gastrollen und als Sprecherin auf statt in einem festen Sendeplatz.

Sichtbar wird das an ihrer Filmografie: Statt einer laufenden Reihe stehen dort einzelne Titel pro Jahr, dazu Synchronarbeit und punktuelle Auftritte, etwa bei „LOL: Last One Laughing“, wo sie 2023 zusammen mit Bastian Pastewka als Schlagerduo Jenny & Mel auftrat.

Häufige Fragen

Was macht Anke Engelke heute?

Sie arbeitet an Film- und Serienprojekten, spricht weiterhin Marge Simpson und drehte 2026 mit Bastian Pastewka die Prime-Video-Serie „Perfekt zusammen?!“.

Wann kommt „Perfekt zusammen?!“?

Am 29. Januar 2027 bei Prime Video, mit acht Folgen. Es ist die Fortsetzung von „Perfekt verpasst“.

Läuft ihr Podcast noch?

Nein. „Wie war der Tag, Liebling?“ mit Kristian Thees lief von 2007 bis 2026 beim SWR und endete nach fast zwanzig Jahren.

Spricht sie noch Marge Simpson?

Ja. Diese Rolle übernimmt sie seit 2007 in der deutschen Fassung der Serie.

Wie alt ist Anke Engelke?

Sie wurde am 21. Dezember 1965 in Montreal geboren.

Hat sie Kinder?

Drei. Eine 1996 geborene Tochter aus der Ehe mit Andreas Grimm sowie zwei 2005 und 2009 geborene Söhne aus der Ehe mit Claus Fischer.

Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion promiradar.de — sie prüft Meldungen über bekannte Personen auf ihre Quellenlage und ordnet unbelegte Behauptungen ein.

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