Inhalt
Kurz gesagt: Michael Stich und seine damalige Ehefrau Jessica Stockmann adoptierten im Jahr 2000 eine Tochter. Wenige Monate später trennte sich das Paar, 2003 folgte die Scheidung. Die Tochter ist inzwischen erwachsen; über ihr Leben ist nur wenig öffentlich, weil die Familie es so hält.
Stich hat sein Privatleben immer bewusst von der Öffentlichkeit getrennt.
Die Ehe mit Jessica Stockmann
Michael Stich heiratete 1992 das Model und die Schauspielerin Jessica Stockmann – im Jahr nach seinem Wimbledonsieg.
Im Jahr 2000 adoptierte das Paar eine Tochter. Kurz darauf trennten sie sich; die Scheidung erfolgte 2003.
Später heiratete Stich erneut.
Was über die Tochter bekannt ist
Sie ist heute erwachsen und lebt nicht in der Öffentlichkeit. In Medienberichten tauchte sie zuletzt im Zusammenhang mit einem zivilrechtlichen Verfahren um eine Immobilie auf.
Weitergehende Angaben zu ihrem Beruf, ihrem Wohnort oder ihrem Privatleben werden hier bewusst nicht wiedergegeben. Erwachsene Kinder prominenter Eltern sind Privatpersonen; der Pressekodex sieht dafür einen besonderen Schutz vor.
Wer Michael Stich ist
Geboren 1968 in Pinneberg, gewann er 1991 das Herreneinzel in Wimbledon – im Finale gegen Boris Becker. 1992 folgte olympisches Gold im Doppel mit Becker.
Nach dem Karriereende 1997 gründete er eine Stiftung für Menschen mit HIV und Aids und war mehrere Jahre Turnierdirektor des Hamburger Tennisturniers. 2018 wurde er in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen.
Auf einen Blick
Geboren: 18. Oktober 1968 in Pinneberg
Größter Erfolg: Wimbledonsieg 1991
Erste Ehe: Jessica Stockmann, 1992 bis 2003
Kinder: eine im Jahr 2000 adoptierte Tochter
Seine Laufbahn im Tennis
Michael Stich wurde am 18. Oktober 1968 in Pinneberg geboren und gewann 1991 das Herreneinzel in Wimbledon. Im Finale schlug er Boris Becker in drei Sätzen. Es blieb sein einziger Titel bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel.
1992 gewann er gemeinsam mit Becker die olympische Goldmedaille im Doppel in Barcelona. Im selben Jahr stand er an der Spitze der Doppelweltrangliste. Seine beste Platzierung im Einzel war Rang zwei.
1997 beendete er seine Laufbahn nach dem Turnier in Wimbledon. Danach arbeitete er als Turnierdirektor in Hamburg und als Fernsehkommentator. Beides sind öffentliche Tätigkeiten und gut dokumentiert.
Die Michael Stich Stiftung
1994 gründete er eine Stiftung, die sich um Kinder und Jugendliche mit HIV kümmert und deren Familien unterstützt. Sie finanziert unter anderem Beratungsangebote und Ferienfreizeiten. Über ihre Arbeit berichtet sie in Jahresberichten.
Diese Tätigkeit ist der Grund, warum er auch nach dem Karriereende öffentlich auftritt. Sie ist von seinem Privatleben klar getrennt. Anfragen laufen über die Geschäftsstelle der Stiftung.
Für Berichterstattung gilt: Die Stiftungsarbeit ist öffentlich, das Familienleben nicht. Diese Trennung ist üblich und rechtlich geboten. Sie wird von seriösen Medien beachtet.
Warum Kinder besonders geschützt sind
Der Pressekodex des Deutschen Presserats verlangt bei Kindern und Jugendlichen besondere Zurückhaltung, unabhängig von der Bekanntheit der Eltern. Grundlage sind das allgemeine Persönlichkeitsrecht und das Kunsturhebergesetz. Ein Elternteil in der Öffentlichkeit begründet kein öffentliches Interesse am Kind.
Bilder von Kindern dürfen ohne Einwilligung grundsätzlich nicht veröffentlicht werden. Diese Einwilligung erteilen bei Minderjährigen die Sorgeberechtigten. Auch dann bleibt der Presserat bei seiner Empfehlung zur Zurückhaltung.
Aus diesem Grund enthält dieser Text keine Angaben zu Wohnort, Schule, Beruf oder Aussehen. Was im Netz darüber hinaus kursiert, ist überwiegend ungeprüft. Es wird hier bewusst nicht wiedergegeben.
Wie Falschinformationen entstehen
Über Angehörige bekannter Personen kursieren zahlreiche Seiten, die Angaben voneinander abschreiben, ohne eine Quelle zu nennen. Geburtsdaten, Berufe und Wohnorte sind dabei häufig frei erfunden. Solche Texte entstehen zunehmend automatisiert.
Erkennbar sind sie an ihrer gleichförmigen Struktur und daran, dass sie scheinbar jede Frage beantworten. Wer die Angaben zurückverfolgt, findet meist nichts. Fachleute sprechen von einer Zirkelquelle.
Verlässlich sind allein Aussagen der Betroffenen selbst, Archive etablierter Medien und amtliche Veröffentlichungen. Für vieles gibt es diese Quellen nicht. Dann bleibt die Antwort offen.
Wo belegte Informationen stehen
Zu seiner sportlichen Laufbahn liegen umfangreiche Turnierdatenbanken vor, außerdem Archive der öffentlich-rechtlichen Sender und der Tageszeitungen. Diese Quellen sind geprüft und nennen Belege. Sie beschränken sich auf seine öffentliche Tätigkeit.
Zur Stiftung gibt es Jahresberichte und eine eigene Internetseite. Auch dort finden sich keine Angaben zur Familie. Diese Grenze zieht die Stiftung bewusst.
Für alles Weitere gilt: Wer nichts veröffentlicht, hat das Recht dazu. Diesen Wunsch zu respektieren ist keine Lücke, sondern die gebotene Zurückhaltung. Sie gilt unabhängig davon, wie bekannt ein Elternteil ist.
Was der Presserat dazu sagt
Der Deutsche Presserat behandelt Beschwerden über Verletzungen der Privatsphäre und veröffentlicht seine Entscheidungen. Rügen ergehen regelmäßig bei Berichten über Kinder bekannter Personen. Die Spruchpraxis ist frei einsehbar.
Für Betroffene gibt es zusätzlich den Weg über Gegendarstellung oder Unterlassungsaufforderung. Beides ist an Fristen gebunden. Eine anwaltliche Beratung ist dabei üblich.
Wie sich Angaben prüfen lassen
Wer eine Behauptung im Netz überprüfen will, sucht nach der ursprünglichen Quelle: ein Interview, ein Archivbeitrag, eine amtliche Veröffentlichung. Findet sich nur eine Kette von Seiten, die aufeinander verweisen, fehlt der Beleg. Die Verbreitung sagt nichts über die Richtigkeit.
Hilfreich ist außerdem, das älteste Auftreten einer Angabe zu suchen. Häufig stammt sie aus einem einzigen Beitrag und wird seither weitergereicht. Bei Personen ohne öffentliches Auftreten führt die Prüfung meist ins Leere.
Häufige Fragen
Hat Michael Stich Kinder?
Er und Jessica Stockmann adoptierten im Jahr 2000 eine Tochter.
Wie alt ist seine Tochter?
Sie ist inzwischen erwachsen. Genaue Angaben macht die Familie nicht öffentlich.
Wann war er mit Jessica Stockmann verheiratet?
Von 1992 bis zur Scheidung 2003.
Was macht Michael Stich heute?
Er ist unter anderem über seine Stiftung und als Kommentator im Tennis aktiv.





