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Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 7 Minuten

Zu einer Krankheit von Désirée Nosbusch gibt es keinen öffentlichen Beleg. Die luxemburgische Schauspielerin hat nie eine Diagnose bekannt gegeben. Belegt sind ihre offenen Worte über schwere seelische Krisen.
Das Wichtigste in Kürze
- Keine Erkrankung von Désirée Nosbusch ist öffentlich bestätigt.
- Nosbusch dreht 2026 weiter und arbeitet auch als Regisseurin.
Désirée Nosbusch und die Krankheit: Was öffentlich belegt ist
Wer nach einer Krankheit von Désirée Nosbusch sucht, findet vor allem Überschriften ohne Substanz. Eine Diagnose hat die Schauspielerin nie öffentlich gemacht. Ihr Wikipedia-Eintrag enthält keinen Abschnitt zur Gesundheit. Auch die großen deutschen Redaktionen haben nie über eine Erkrankung berichtet.
Nosbusch spricht sonst sehr offen. Sie redet über ihre Kindheit vor der Kamera, über Morddrohungen, über Therapie. Ein Schweigen zu einer eigenen Diagnose passt schlecht zu diesem Muster. Das ersetzt keinen Beweis. Es ordnet die Lage aber ein.
Kurzantwort: Für eine Erkrankung von Désirée Nosbusch gibt es bis September 2026 keinen öffentlichen Beleg. Weder sie selbst noch ihr Management haben je eine Diagnose bestätigt.
Therapie und seelische Krisen: Nosbusch spricht selbst darüber
Im Podcast „M wie Marlene“ von Marlene Lufen erzählte Nosbusch aus ihrem Leben. Die Folge trägt den Titel „Die vielen Leben der Désirée Nosbusch“. Sie beschreibt darin die dunklen Jahre ihrer frühen Karriere.
Mit zwölf stand sie zum ersten Mal vor dem Mikrofon. Als Teenager moderierte sie Millionenpublikum an. Nach ihrer Kritik an sexistischen Äußerungen von Franz Josef Strauß erhielt sie Morddrohungen.
Nosbusch wiederholte im Podcast Vorwürfe, die sie bereits 2020 öffentlich erhoben hatte. Sie betreffen ihren damaligen Manager. Mit 23 Jahren verließ sie Deutschland ohne Geld und ging auf eine Schauspielschule in New York.
Die Aufarbeitung übernahm später eine Therapie. Ein Satz ihres Therapeuten half ihr besonders: „Sie waren ein Kind.“ Für diesen Satz zeigt sie sich bis heute dankbar. Über offene Worte zu psychischer Belastung berichten auch andere Prominente, etwa Nora Tschirner über ihre Depression.
Kurzantwort: Nosbusch redet öffentlich über Therapie und über schwere Jahre in ihrer Jugend. Eine körperliche Erkrankung hat sie dabei nie erwähnt.
Wie geht es Désirée Nosbusch im Jahr 2026?
Nosbusch steht weiter vor der Kamera. Am 14. Januar 2025 wurde sie 60 Jahre alt. Ihre Terminkalender füllen Dreharbeiten, Filmpremieren und Moderationen.
Im März 2026 lief ihr ZDF-Film „In fremden Händen“. Sie spielte darin die Antagonistin Karola Bussard. Der Film erreichte 5,64 Millionen Zuschauer. Er war damit die meistgesehene Sendung des Abends. Ein Rückzug aus dem Beruf ist nicht erkennbar.
Aktuelle Projekte: von „Bad Banks“ bis „Eine Nacht in Bangkok“
Ihr Comeback als Schauspielerin gelang mit „Bad Banks“ zwischen 2018 und 2020. Für die Rolle der Investmentbankerin erhielt sie einen Grimme-Preis. Seit 2019 spielt sie im „Irland-Krimi“ die Polizeipsychologin Cathrin Blake. In der Serie „Sisi“ verkörperte sie Erzherzogin Sophie.
2024 wechselte sie die Seite. Mit „Poison – Eine Liebesgeschichte“ legte sie ihr Regiedebüt vor. Tim Roth und Trine Dyrholm übernahmen die Hauptrollen. 2025 folgte die Serie „Das zweite Attentat“. Für 2026 stehen „In fremden Händen“ und „Eine Nacht in Bangkok“ in ihrer Filmografie.
Vom Kinderstar zur Regisseurin: ein Leben in Etappen
Nosbusch kam am 14. Januar 1965 in Esch an der Alzette zur Welt. Ihr Vater fuhr Lastwagen. Ihre Mutter stammt aus Italien und arbeitete als Näherin. Mit zwölf Jahren moderierte sie ihre erste Radiosendung.
1981 stand sie für „Nach Mitternacht“ erstmals vor der Filmkamera. 1984 führte sie durch den Eurovision Song Contest in Luxemburg. Danach folgten Jahre in den USA. Von 1991 bis 2002 war sie mit dem Filmkomponisten Harald Kloser verheiratet. Aus der Ehe stammen zwei Kinder, geboren 1996 und 1999. Seit 2018 ist sie mit dem Kameramann Tom Alexander Bierbaumer verheiratet.
Nosbusch war jahrzehntelang mal sehr präsent, mal fast unsichtbar. Jede Pause weckte Fragen. Eine gesundheitliche Ursache dafür hat nie jemand belegt.
Fazit
Désirée Nosbusch ist nach heutigem Stand nicht öffentlich erkrankt. Keine Diagnose wurde bestätigt, kein Statement liegt vor. Belegt ist ihre Offenheit über Therapie und Missbrauchserfahrungen. Beruflich läuft es 2026 dicht. Sie dreht, moderiert und führt Regie.
FAQ – Häufige Fragen
Hat Désirée Nosbusch eine Krankheit?
Öffentlich ist keine Erkrankung bestätigt. Sie hat nie eine Diagnose bekannt gegeben.
Wann starb ihr Vater?
Ihr Vater starb 2010. Nosbusch sprach danach von zwei sehr schweren Jahren.
Spricht Nosbusch über psychische Belastung?
Ja. Im Podcast „M wie Marlene“ erzählte sie von Therapie, Morddrohungen und Missbrauchsvorwürfen gegen ihren früheren Manager.
Wie alt ist Désirée Nosbusch?
Sie wurde am 14. Januar 1965 in Esch an der Alzette geboren. Im Januar 2025 wurde sie 60.
Arbeitet sie 2026 noch?
Ja. Im März 2026 lief ihr ZDF-Film „In fremden Händen“. Weitere Produktionen stehen in ihrer Filmografie.
Hat sie sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen?
Nein. Sie tritt weiter in Filmen, Serien und Interviews auf.
Welche Rolle machte sie bekannt zurück?
Die Investmentbankerin in „Bad Banks“ ab 2018. Dafür bekam sie einen Grimme-Preis.
Führt Désirée Nosbusch auch Regie?
Ja. 2024 kam ihr Regiedebüt „Poison – Eine Liebesgeschichte“ mit Tim Roth in die Kinos.
- Andrea Kiewel: Krankheit und Gesundheit im Faktencheck
- Jeanette Biedermann: Was über ihre Gesundheit bekannt ist
- Hape Kerkeling im Porträt
- Frauke Ludowig: Gesundheit und aktuelle Lage
Quellen
- Wikipedia: Désirée Nosbusch – Biografie und Filmografie
- t-online: „Désirée Nosbusch: Mein Sohn hat Diabetes“
- M wie Marlene: „Die vielen Leben der Désirée Nosbusch“
- fernsehserien.de: Filmografie Désirée Nosbusch
Geschrieben von Clara, Redaktion promiradar.de – sie prüft Gesundheitsmeldungen über Prominente auf belastbare Quellen.

Clara liest lieber drei Quellen zu viel als eine zu wenig und schreibt hier über Menschen aus Fernsehen und Politik. Was sie selbst nicht sicher weiß, steht auch so im Text.






